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26.5.–
31.5.2026

Viktoria Schmid

WIEDERSPIEGELNDE LICHTER

Viktoria Schmid hat sich seit ihren ersten Veröffentlichungen in den 2010er Jahren als gefragte Filmkünstlerin etabliert. Ihre Filme werden bei renommierten Festivals gezeigt, vermehrt gibt es Personalen und in Ausstellungshäusern weltweit sind ihre 16mm-Installationen neben ihren Cyanotypien zu sehen. Mit einem Hintergrund in der Punkmusikszene und als DJ, findet sie ihre ersten Begegnungen mit dem analogen Filmmaterial als Absolventin der Schule für unabhängigen Film Wien und später als Gründungsmitglied der filmkoop wien.

Schmids künstlerischer Fokus bleibt fortan in der analogen Film- und Fototechnik im weitesten Sinne, sie beschäftigt sich mit dem Trägermaterial, dem Einzelbild, Leinwand- und Bildformaten oder zuletzt verstärkt historischen Farbverfahren des Analogfilms. Aus diesen Recherchen entstehen dann in eigener Herangehensweise an die Materie mal rohe, mal feinsinnige und oftmals poetische Kurzfilme für den Kino- und den Ausstellungsraum.

Dieses In-Person-Programm in Kooperation zwischen Filmmuseum, Vienna Shorts und sixpackfilm zeichnet sich dadurch aus, dass neben den Filmen der Künstlerin auch Werke seelenverwandter Filmschaffender zu sehen sind, die Viktoria Schmid in Form einer Carte blanche mit ihren eigenen Filmen in einen Dialog setzt. Dadurch ergeben sich thematische Fokussierungen, die zugleich Schmids eigenen künstlerischen Werdegang widerspiegeln. Keiner Chronologie folgend kreisen diese filmischen Dialoge vielmehr um Begriffspaare, mit denen sich Schmid stets aufs Neue beschäftigt wie Material & Rhythmus, Landschaft & Leinwand oder Licht & Farbe & Zeit.
(Gerald Weber)

In Kooperation mit sixpackfilm & Österreichisches Filmmuseum