Fiction & Documentary

Alexandra Zawia

arbeitet als Filmkritikerin und Autorin für wissenschaftliche Publikati­onen, Fachzeitschriften, Zeitungen, Kultur­institutionen und Filmfestivals. Sie studierte Literatur, Linguistik und Cultural Studies und ist als Programmberaterin (Spielfilm) für die Diagonale tätig.

Pamela Pianezza

ist eine Pariser Fotografin und Autorin an der Schnittstelle zwischen Fiktion und Reportage, Auftragsarbeiten (für Variety, Dazed & Confused, Canal +, Arte) und Privatprojekten. Seit Jahren arbeitet sie als Programmchefin für die Sémaine de la Critique in Cannes und als Kurzfilmprogrammchefin des Fribourg International Film Festival. Kürzlich wurde sie Mitglied des künstlerischen Teams der Kurzfilmtage Winterthur. Sie hat einen MA in Film und einen MPhil in Journalismus und unterrichtet bildende Kunst.

Peter van Hoof

Ist Leiter der Abteilung Kurzfilm des Internationalen Filmfestivals Rotterdam. Er ist auch für die Auswahl von Spiel- und Dokumentarfilmen aus Subsahara-Afrika zuständig. Er war als Programmchef für Squat Cinema Filmhuis Cavia und Cinema De Balie im kulturpolitischen Zentrum De Balie in Amsterdam tätig. Er ist Gründungsmitglied von Stichting De Filmbank (eine Organisation zur Förderung niederländischen Experimentalkinos) und Kurator der Sparte Film und Kunst des Festivals Into the Great Wide Open.

Animation Avantgarde

André Eckardt

kuratierte und jurierte für internationale Festivals mit dem Schwerpunkt auf experimentelle Animation, publizierte zur Industrie- und Kulturfilmgeschichte, kuratierte Ausstellungen zur historischen und aktuellen Animation. 2008 bis 2015 leitete er künstlerisch und geschäftsführend das Deutsche Institut für Animationsfilm. Seit 2016 koordiniert er das Projekt Sicherung des audiovisuellen Erbes in Sachsen und ist Mitglied der Auswahlkommission bei DOK Leipzig.

Susi Jirkuff

ist bildende Künstlerin, ihre Medien sind Zeichnung, Video, Animation und Installation. Ihre Arbeit wurde international gezeigt, u.a. im CAC Vilnius, Stedelijk Amsterdam, Frankfurter Kunstverein, Musée d’Art Moderne Paris, Kunsthalle Wien sowie solo zuletzt in der Secession Wien. Festivalteilnahmen u.a. in Annecy, Animafest, Tricky Women. Mehrere Preise und Stipendien, zuletzt Outstanding Artist Award für Experimentalfilm (2016).

Eva Križková

promovierte in Filmtheorie an der Universität der darstellenden Künste Bratislava. 2010 gründete sie das Filmmagazin Kinecko mit, für das sie heute als Chefredakteurin tätig ist und über Experimental- und Independentfilme schreibt. Sie ist ebenfalls Mitbegründerin von FILMTOPIA, einer Firma, die sich selbst als Labor für neue Vertriebsarten für Independentfilme sieht. Zudem befindet sie sich in den Vorbereitungen für ihren ersten abendfüllenden Dokumentarfilm, „Neighbours“.

Österreich Wettbewerb

Claudia Larcher

ist bildende Künstlerin mit Schwerpunkten im Bereich Video, Fotografie, Collage und Installation. Zudem experimentiert sie mit Live-Visuals bei Performances und Konzerten. 2015 erhielt sie den MehrWert Filmpreis der Erste Bank im Rahmen der Viennale, 2016 den Outstanding Artist Award für Video- und Medienkunst. Sie unterrichtet an der Universität für angewandte Kunst und an der Technischen Universität in Wien.

Matt Lloyd

arbeitet seit zwei Jahrzehnten im Bereich der Filmpräsentation in Schottland. Von 2004 bis 2008 war er Kurzfilmprogrammchef des Edinburgh International Film Festival; sein Buch „How the Movie Brats Took Over Edinburgh“ wurde 2011 veröffentlicht. Matt produzierte zwei einzigartige Filmevents mit Tilda Swinton und Mark Cousins: „The Ballerina Ballroom Cinema of Dreams“ (2008) und „A Pilgrimage“ (2009). Als Direktor des Glasgow Short Film Festival zeichnet er für neun der bisher elf Ausgaben verantwortlich.

Tina Poglajen

ist freie Filmkritikerin in Ljubljana. Ihre Artikel über Film wurden unter anderem von Film Comment, Indiewire, Cineuropa, MUBI und Ekran publiziert. Sie arbeitet für den slowenischen Rundfunk und als Programmberaterin für das internationale Filmfestival Ljubljana. Als Absolventin verschiedener Kritikerkurse in Venedig, Locarno und Rotterdam berichtet sie regelmäßig von Filmfestivals und verfasst Artikel zu den Schwerpunkten Kino, Gender und Sexualität.

Musikvideo Wettbewerb

Agnese Logina

arbeitet als Kuratorin im Filmmuseum Riga (Lettland) und ist Gründerin und Kuratorin des baltischen Musikvideowettbewerbs des Riga International Film Festival. Zur Zeit arbeitet sie an ihrer Dissertation über lettische Musikvideos der 1990er-Jahre als Plattform für eine neue nationale audiovisuelle Sprache. Ihre Arbeit umfasst die Kontextualisierung zeitgenössischer Entwicklungen in den audiovisuellen Künsten in Bezug auf ihren geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Hintergrund. Sie lebt in Riga.

Eva Fischer

studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Graz, Utrecht und Wien und ist seit 2006 freie Kuratorin und Visualistin. 2007 initiierte sie das Festival sound:frame für Performances und Diskurs­formate im Bereich der audiovisuellen Kunst. Die gleichnamige Agentur wurde 2016 zum Koproduktionsbüro erweitert. Seit 2016 leitet sie die Produktion der Diagonale. Gastvor­träge an internationalen Unis und Lehraufträge in Wien, St. Pölten und Salzburg.

Florian Kindlinger

lebt als Musiker, Tontechniker und Filmemacher abwechselnd in Salzburg und Wien. Er realisierte zahlreiche Werke in den Bereichen Film, Set-Ton, Tonschnitt, Sounddesign für Film und Fernsehen und war Tonmeister bei den Salzburger Festspielen. Er arbeitet mit Elementen elektronischer Musik, Field Recordings und Soundscapes sowie Fotografie und experimentellem Film. 2017 gewann er als Teil der Band VENTIL den Musikvideopreis für „Bulletproof“.

VR the World

Christian Stiegler

ist Senior Lecturer und Direktor des Immersive Hub Research Center am College of Business, Arts and Social Sciences der Brunel University London. Er ist ein anerkannter Experte für immersive Medien und VR-Storytelling und berät führende Medienunternehmen wie BBC, ARTE und Time Warner bei immersiven Produktionen. Sein nächstes Buch trägt den Titel „The 360° Gaze: Immersions in Media, Society and Culture“.

Boris Labbé

lebt und arbeitet in Frankreich und Spanien. Sein Staatsdiplom in bildender Kunst erhielt er an der Hochschule für Kunst und Keramik in Tarbes. Er studierte zudem an der École des métiers du cinéma d'animation in Angoulême („Kyrielle“, Sonderpreis der Jury in Annecy 2012). Nach einem Jahr im Casa de Velázquez in Madrid begann er seine Zusammenarbeit mit Sacrebleu Productions („Rhizome“, „La Chute“). Bei VIS 2017 gewann er eine Residency in Wien für „Orogenesis“.

Manu Molin

ist in Wien geboren und studierte traditionellen Animationsfilm in den tschechischen Gottwaldov Studios in Zlín. Danach verschlug es sie an das Animations­institut der Filmakademie Ludwigsburg. Nach ihrem Abschluss kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete als Drehbuchautorin und Regisseurin an eigenen Animationsfilmen sowie seit 2016 für die junge Wiener VR-Firma vrisch.