Fiction & Documentary

Camille Hébert-Bénazet

zeichnet als Leiterin der Cannes Court Métrage für den sechstägigen Short Film Corner sowie den Kurzfilmwettbewerb beim Filmfestival in Cannes verantwortlich, für das sie seit 2008 – nach ihrem Kunst-, Kommunikations- und Sprachstudium in Nizza – tätig ist. Sie arbeitete mit Le Public Système Cinéma (für das Deauville American Film Festival und das Internationale Filmfestival Marrakesch) und gemeinsam mit dem Regisseur Cristian Mungiu am Programm „Les Films de Cannes à Bucarest“.

Jason Anderson

ist Programmchef für die Sektion Short Cuts beim Toronto International Film Festival und Programmdirektor des Kingston Canadian Film Festival. Als Kritiker und Kunstjournalist mit langjähriger Erfahrung publiziert er regelmäßig in Uncut Magazine, Sight & Sound, Cinema Scope und POV und war als Autor und Berater für The VICE Guide to Film tätig. Er unterrichtet an der University of Toronto und Ryerson University.

Sebastian Höglinger

ist seit 2015 Co-Intendant der Diagonale, Festival des österreichischen Films in Graz. Er arbeitete bereits viele Jahre lang bei zahlreichen Filmfestivals mit, bevor er von 2009 bis 2014 die geteilte Leitung des Festivals YOUKI – International Youth Media Festival in Wels (AT) übernahm. Höglinger, 1983 in Linz geboren, lebt und arbeitet zurzeit in Wien und Graz. Sein Diagonale-Vertrag wur­de dieses Jahr bis 2021 verlängert.

Animation Avantgarde

Vessela Dantcheva

Animationsfilmerin & -produzentin, schloss 2002 ihr Animationsstudium an der Kunstakademie Rotterdam ab. Nach zehn Jahren in den Niederlanden zog sie nach Sofia zurück, wo sie die Produktionsfirma Compote Collective gründete. Sie entwickelte, inszenierte und produzierte von der internationalen Kritik gefeierte Animationsfilme (zuletzt Hierarchy Glitch und Women deserve more). Vessela unterrichtet an der Neuen Bulgarischen Universität und der Nationalen Kunstakademie in Sofia.

María Molina Peiró

ist eine AV-Künstlerin und Filmemacherin. Ihr Werk umfasst Filme, Videokunst und Installationen mit neuen Medien und wurde u.a. im Haus der Kulturen der Welt, Louvre, EYE Filmmuseum und MACBA ausgestellt. Ihre Filme wurden bei Festivals wie dem IFF Rotterdam, der Taiwan Video Art Biennale oder IndieLisboa gezeigt. María hat einen BA in bildender Kunst von der Universität Sevilla und einen MA von der Filmhochschule in Amsterdam.

Sebastian Buerkner

arbeitet als Künstler vorwiegend mit Bewegtbild. In seinen experimentellen Werken setzt er den Schwerpunkt auf bestimmte Phänomene visueller und auditiver Wahrnehmung sowie die Subjektivität der Erfahrung. Basierte seine Praxis lange ausschließlich auf Animation, bindet sie jüngst auch Realfilmelemente ein. Seine Filme und Installationen werden in Kunstgalerien und Filmfestivals gezeigt und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Österreich Wettbewerb

Jessica Kiang

ist eine in Berlin lebende Filmkritikerin, die eigentlich fast nie in Berlin ist. Sie schreibt für Variety, The Playlist, Sight & Sound, BBC Culture und alle Medien, die mit ihr arbeiten möchten, und berichtet von Festivals auf der ganzen Welt, in denen sie bisweilen auch als Jurymitglied fungiert. Sie ist bekannt für ihre exzellente Verdauung und ihren komisch-abstoßenden Orientierungssinn.

Thomas Grimshaw

ist aktuell Programmchef des London Short Film Festival, wo er sowohl den internationalen Wettbewerb als auch das Sonderprogramm mit Schwerpunkt auf experimentelle und kunstbasierte Arbeiten kuratiert. Er hat einen Master in Dokumentarfilm vom London College of Communication und hat bei Artificial Eye im Vertrieb und freischaffend als Postproduktionscutter gearbeitet.


Sebastian Brameshuber

Filmemacher, studierte Bühnengestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Kino am französischen Forschungsinstitut Le Fresnoy. Seit 2004 sind seine Arbeiten regelmäßig auf Film- und Medienkunstfestivals wie Berlinale, Cinéma du Réel, Viennale und FID Marseille vertreten und gewinnen dort auch gelegentlich Preise. Sein dritter Spielfilm Bewegungen eines nahen Bergs wurde 2019 mit dem Grand Prix Cinéma du Réel ausgezeichnet.

Österreichischer Musikvideopreis

Inja Korac

Programmkoordinatorin und Programmerin beim Motovun Film Festival, studierte Politikwissenschaften und Publizistik in Zagreb und erlangte einen Master in Audiovisual Management in Spanien. Sie ist Chefin des Branchenprogramms des Zagreb FF und Programmerin bei Beldocs. Zudem arbeitet(e) sie in der Festivalabteilung von Taskovski Films, im Verleih in Motovun sowie im Filmvertrieb, als Kinoprogrammerin und Journalistin für den kroatischen TV-Sender HRT.

Anita Brunnauer

alias nita. lebt und arbeitet als selbständige Grafikdesignerin und Visualistin in Wien. Zuvor Studium Multimedia Art an der Fachhochschule Salzburg mit dem Schwerpunkt Mediendesign. Anfang 2014 folgte die Gründung von nita. studio für visuelle gestaltung. nita. ist als Visualistin Teil von sound:frame AV, ihre Arbeiten bewegen sich im konstanten Wandel zwischen Tagtraum und Nachtwache, Oberfläche und Tiefgang. Ein visueller Seiltanz in Nischen.

Marlene Engel

„Bürgerkurator“, Musikkuratorin, Veranstalterin und Aktivistin. Nach Dekaden des unabhängigen Veranstaltens der Eventreihe Bliss war sie zwei Jahre lang für die sinnvolle Verwendung von Steuergeldern bei den Wiener Festwochen zuständig und rief das Hyperreality – Festival for Club Culture ins Leben. Marlene war zuvor u.a. für das donaufestival, Elevate Festival und sound:frame als Kuratorin und Allrounderin tätig. Meinungsträgerin des RRRIOT Festivals.

Österreich Wettbewerb

 

 

Jugendjury

Die diesjährige Jugendjury besteht aus Lehrlingen der Lehrbetriebe „Werkstätte für technische Berufe“ und „Technologiezentrum“ sowie aus der Produktionsschule STAR der Jugend am Werk Bildungs:Raum GmbH.

Die Jugendlichen vergeben einen Preis für den besten Film aus dem Österreich Wettbewerb. Die somit für diesen Preis zur Wahl stehenden 23 Filme werden bei gemeinsamen Sichtungen mit zwei FilmexpertInnen diskutiert und bilden die Grundlage für die Auseinandersetzung mit filmischen Arbeiten, bei der Werkzeuge zur Analyse und Bewertung von Filmen vermittelt werden.

Als Abschluss des Projekts steht die Kür des Siegerfilms der Jugendjury im Rahmen der Preisverleihung. Am Freitag während der Festivalwoche wird außerdem ein aus den Favoriten der Jugendjury bestehendes Programm gezeigt: Youth Jury’s Favorites.

Mitglieder der Jugendjury: Alexander Al Abid, Anna Sopic, Christin Pfeifer, David Tröstler, Ilvy Albustin, Jasmina Matic, Mark Breithofer, Pascal Scherl, Solveig Kaiser, Thomas Moser, Vanessa Resl

 

In Kooperation mit Jugend am Werk und Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (Magistratsabteilung 13)