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28.5.–
2.6.2024

Festivalpreise

FIDO Fiction & Documentary — Internationaler Wettbewerb

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Oscars®, Europäischer Filmpreis & BAFTA Filmpreis

Wiener Kurzfilmpreis

Bester Film

Qualifiziert sich für die Academy Awards® – Live Action Short Film

Preisgeld

€ 5.000

Gestiftet von

Stadt Wien

Webseite

Film

Hito

Stephen Lopez

Jurybegründung

Dieser Film, so unklassifizierbar wie unkonventionell, beleuchtet in seinen visuellen Exzessen und multimedialen Spielen bissig-humorvoll einen autoritären Staat. Im Schlängeln durch Tableaus von Familien und Mensch-Tier-Beziehungen setzt er sich mit erzählerischer und politischer Kontrolle auseinander.

Preis der Jury

Beste Bildgestaltung

Preisgeld

€ 1.500

Gestiftet von

Verband österreichischer Kameraleute

Webseite

Film

Incroci

Francesca de Fusco

Jurybegründung

Die Dynamik und Fingerfertigkeit in der Kameraführung dieser packenden Darstellung aufkeimender lesbischer Lust hat uns von der ersten Sekunde an beeindruckt. In norditalienische Wintertöne getaucht, erwacht der Film durch den kunstvollen Einsatz von 16-mm-Film zum Leben.

Lobende Erwähnung

Künstlerische Errungenschaft

Film

Noisetrain

Pol De Plecker

Jurybegründung

Ohne Worte geht hier eine Welt zugrunde. Die Handlung erstreckt sich in einer unbestimmten Landschaft über mehrere Existenzebenen. Dieses Filmerlebnis ist so unverfälscht wie unvergesslich.

Publikumspreis

Beliebtester Film

Film

2ª Pessoa 2nd Person

Rita Barbosa

AA Animation Avantgarde — Internationaler Wettbewerb

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Oscars®, Europäischer Filmpreis & BAFTA Filmpreis

ASIFA Austria Award

Bester Film

Qualifiziert sich für die Academy Awards® – Animated Short Film, Europäischer Filmpreis

Preisgeld

€ 2.500

Gestiftet von

ASIFA Austria

Webseite

Film

Sjeti se kako sam jahala bijelog konja Remember How I Used to Ride a White Horse

Ivana Bošnjak Volda, Thomas Johnson Volda

Jurybegründung

Die metaphorische Darstellung psychologischer Isolationszustände und des Ausbrechens daraus erfolgt in einem innovativen Erzählstil. Beziehungen scheinen in der Starre oder in Schleifen festzustecken – in Schichten von Zeit und Raum. Charaktere und Realitäten vervielfachen und überschneiden sich. Kann diese Welt durch die Kraft mittelalterlicher Ideale und nobler Liebe gerettet werden?

Preis der Jury

Beste:r Newcomer:in

Preisgeld

1 Monat in Wien mit € 1.300 Artist-in-Residence Stipendium

Gestiftet von

MuseumsQuartier Wien

Webseite

Film

Amok

Balázs Turai

Jurybegründung

Auf unkonventionelle und kraftvolle Weise verwebt dieser Film experimentelles Erzählen mit Popkultur. Zwischen klassischen Zitaten und Superheldenuniversen changierend – als träfe Batman auf die Nibelungen –, reflektiert die epische Reise die Wirklichkeit filmischer Kategorien und behandelt dabei Beziehungsproblematiken auf ebenso tiefgreifende wie unterhaltsame Weise.

Lobende Erwähnung

Künstlerische Errungenschaft

Film

Kieslers Körper Kiesler's Body

Ganaël Dumreicher

Jurybegründung

Der Gedanke des grenzenlosen Sehens ist durch und durch avantgardistisch und romantisch. Dieser Film widmet sich tollkühn der Erkundung des erweiterten, totalen Kinos und identifiziert Film als organische, ja sogar zoologische Praxis. Für die erfrischende Expedition durch die Geschichte des Kinos geht die lobende Erwähnung für künstlerische Errungenschaft an Kieslers Körper von Ganaël Dumreicher.

Publikumspreis

Beliebtester Film

Film

WORLD TO ROAM

Stephen Irwin

ÖW Österreich Wettbewerb

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Oscars®, Europäischer Filmpreis & Österreichischer Filmpreis

Österreichischer Kurzfilmpreis

Bester Film

Qualifiziert sich für den Österreichischen Filmpreis und die Academy Awards® – Documentary Short Subject

Preisgeld

€ 4.000 + € 2.000 Postproduktionsgutschein

Gestiftet von

VdFS

Webseite

viennaFX

Webseite

Blautöne

Webseite

Film

NYC RGB

Viktoria Schmid

Jurybegründung

Wir zeichnen einen Film aus, der auf beeindruckende Weise die Nichtwiederholbarkeit des gegenwärtigen Moments feiert. Er ist eine gleichermaßen präzise wie immersive Studie über Zeit und Licht, Farbe und Material, die an historische Filmexperimente anschließt und doch eine eigenständige Sprache spricht, in der die jüngste Vergangenheit nachklingt. Eine Vergangenheit, in der die Metropole als Topos einer atemlosen Moderne stillsteht, während wir der Poesie der kleinen Bewegungen folgen.

Preis der Jury

Beste:r Newcomer:in

Preisgeld

€ 2.000 + € 1.000 Postproduktionsgutschein

Gestiftet von

VAM

Webseite

viennaFX

Webseite

Blautöne

Webseite

Film

Bye Bye, Bowser

Jasmin Baumgartner

Jurybegründung

Auf erfrischend spielerische Weise und zugleich mit gesellschaftskritischem Tiefgang erzählt dieser Film von einer Begegnung zwischen zwei Menschen. Die Fassaden ihrer Bubbles bröckeln, mischen sich und erhalten einen selbstironischen Blick, der in bunten musicalartigen Szenerien zum Publikum dringt. Nicht nur die filmische Inszenierung, auch die Hauptdarstellerin haben uns begeistert und Lust darauf gemacht, mehr von diesem Team zu sehen – wir sagen also nicht bye bye, sondern hello and congrats zu Bye Bye, Bowser von Jasmin Baumgartner.

Spezialpreis der Jury

Bester Sound

Preisgeld

€ 2.000 Postproduktionsgutschein

Gestiftet von

Blautöne

Webseite

viennaFX

Webseite

Film

Hardly Working

Total Refusal

Jurybegründung

Neben der Tatsache, dass dieser Film auf einfallsreich-spielerische Weise Hintergrundcharaktere in den Vordergrund rückt, tragen raffinierte, wohl dosierte und präzise hinzugefügte Klänge, Ton und Musik zum Erlebnis dieses leicht bissig-zynischen und zuweilen humorvollen Bugs-und-Glitches-„Lehrstück” bei. Der Spezialpreis der Jury für Ton geht an Hardly Working der selbsternannten „pseudo-marxistischen Medienguerillas“ Total Refusal.

Preis der Jugendjury

Bester Film

Preisgeld

€ 500 + € 1.000 Postproduktionsgutschein

Gestiftet von

AK Wien

Webseite

viennaFX

Webseite

Blautöne

Webseite

Film

Until I lie still

Yana Eresina

Jurybegründung

Wir haben uns für einen Film entschieden, der uns sowohl von der Handlung als auch der Produktion wirklich überzeugt hat. Der Schnitt trägt besonders dazu bei, dass die Handlung wie in einem Thriller aufgebaut wird. Es gibt auch mehrere geheimnisvolle Elemente, die eine Vorahnung darauf geben, dass noch etwas Schlimmes passieren wird. Die Protagonistin spuckt z.B. über den Film hinweg immer wieder kleine Scherben aus. Zur unheimlichen Atmosphäre trägt auch der Ton bei, es hat uns sehr gefesselt, als ein Dröhnen mit starkem Druck immer weiter aufgebaut wurde und plötzlich mit einem Schlag in Stille endete. Wiederholungen von Momenten führen auch zu der Verwirrung, dass in der Wahrnehmung der Protagonistin vielleicht etwas verschoben ist. Die Schauspielerin Marlene Hauser spielt ihr Unwohlsein sehr gut, das den Film dominiert. In einer der letzten Szenen ist sie gleich zwei Mal im Bild und die Spannung des Films löst sich in einer Art Erklärung auf, die aber trotzdem viele Fragen offen lässt. Wir waren sehr beeindruckt. Unser Preis geht an Until I lie still von Yana Eresina.

Lobende Erwähnung der Jugendjury

Künstlerische Errungenschaft

Film

Last Heavy Load

Tobias Pichler

Jurybegründung

Wir möchten Last von Tobias Pichler besonders erwähnen, der Film wurde von allen zehn Jurymitgliedern in der Diskussion hervorgehoben. Er hat uns emotional besonders bewegt, weil die schwierige Lebenssituation und das Loslassen so gut erzählt sind – in kürzerer Laufzeit als erwartet. Das ging uns sehr nahe.

ORF Topos Publikumspreis

Beliebtester Film unter 12 min

Preisgeld

€ 500

Gestiftet von

ORF Topos

Webseite

Film

Farbversuchsprogramm Color Test Program

Stefanie Weberhofer

MUVI Österreichischer Musikvideopreis

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Österreichischer Filmpreis

Österreichischer Musikvideopreis

Bestes Musikvideo

Qualifiziert sich für den Österreichischen Filmpreis

Preisgeld

€ 2.500

Gestiftet von

Film

Painted Pain – W1ZE ft. Lukas Oscar

Sabrina Norte

Jurybegründung

Ein kompromissloses, mutiges Musikvideo mit starken Symbolen und kraftvollen Bildern, das durch ausdrucksstarken Schnitt, bunte Kontraste und furchtlose Performances der Künstler:innen beeindruckt. Die Vision der Regisseurin schafft eine wilde Ästhetik, die die Haltung der Musik unterstreicht. Wie es im Text heißt, haben die Mitwirkenden "keine Höhenangst" und sind sowohl bei der Lautstärke als auch in ihrer Aufrichtigkeit risikobereit.

Lobende Erwähnung

Künstlerische Errungenschaft

Film

Toothpaste – Oh Alien

Clemens Niel

Jurybegründung

In diesem Musikvideo findet der Regisseur eine ungewöhnliche wie bewegende Antwort auf die Frage: Wie visualisiere ich Liebe? Das Video besticht durch seine Differenzierung von der - unter Anführungszeichen - zeitgenössischen Musikvideolandschaft und durch Ehrlichkeit in der Einfachheit. Wer hätte gedacht, dass man Zahnschmerzen und Herzschmerz so eng miteinander verbinden kann?

Publikumspreis

Beliebtestes Musikvideo

Film

We Cry – ARAI

Rupert Höller

Spezialpreise

Elfi Dassanowsky Preis

Beste Regisseurin des Festivals

Preisgeld

€ 1.000

Gestiftet von

Elfi Dassanowsky Foundation

Webseite

Film

Intro

Anne Isensee

Jurybegründung

Der Elfi Dassanowsky Preis erinnert an die gleichnamige österreichische Filmproduzentin und wird seit 2010 jährlich im Rahmen des Festivals vergeben. Die Auszeichnung soll die Arbeit aufstrebender Filmemacherinnen und Regisseurinnen unterstützen. Ganz im Sinne dieses Spirits möchte die Stiftung in diesem Jahr einen Film auszeichnen, der einen besonderen Eindruck hinterlassen hat und Frauen im Animationsfilm buchstäblich eine Stimme verleiht: ein erfrischendes und humorvolles Empowerment-Statement in einer immer noch recht männlich dominierten Branche. Wir gratulieren Anne Isensee und ihrem Team zum Film Intro und zum Elfi Dassanowsky Preis 2023. Ich sende meine besten Wünsche aus Colorado!

Social Responsibility Award

Herausragender Film im Zeichen sozialer Verantwortung

Preisgeld

€ 2.000

Gestiftet von

AK Wien

Webseite

Film

Land der Berge Land of Mountains

Olga Kosanović

Jurybegründung

Aufgrund der starken diesjährigen Auswahl haben wir uns besonders schwergetan, nur einen Gewinnerfilm zu küren. Vorab wollen wir daher auch Hardly Working von Total Refusal eine Erwähnung schenken, der die Absurditäten des Kapitalismus in einer ironischen und gedankenanstoßenden Weise aufzeigt. Die Idee zum Design des Films ist unvergleichlich und humorvoll. Mit dem Social Responsibility Award der Arbeiterkammer Wien wollen wir dieses Jahr aber einen Film des Festivals auszeichnen, der die soziale Ungerechtigkeit unserer vermeintlichen Wohlstandsgesellschaft in Österreich augenscheinlich aufzeigt. Die verzweifelte Situation, in der sich der Protagonist des Films befindet, scheint alltäglich – und ist tatsächlich die traurige Realität für viele unserer Mitbürger:innen in wohlhabenden westlichen Ländern. In dieser sogenannten ersten Welt werden Menschen, die mutmaßlich nicht dazugehören, durch bürokratische Hürden und soziale Ignoranz zu Verzweiflungstaten getrieben. Dies zeigt der Film mit einer herausragenden Dramaturgie, beeindruckenden Szenenbildern und exzellenten schauspielerischen Leistungen. Der Social Responsibility Award geht an Land der Berge von Olga Kosanović.

Prix très chic pour le film le plus extraordinaire

Außergewöhnlichster Film

Film

Issues with my other Half

Anna Vasof

Prix très chic pour le film le plus extraordinaire

Außergewöhnlichster Film

Film

The Act Of Dying

Jan Soldat