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26.5.–
31.5.2026

Festivalpreise

FIDO Fiction & Documentary — Internationaler Wettbewerb

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Oscars®, Europäischer Filmpreis & BAFTA Filmpreis

Wie­ner Kurzfilmpreis 

Bes­ter Film

Qua­li­fi­ziert sich für die Aca­de­my Awards® – Docu­men­ta­ry Short Subject

Preisgeld 

€ 5.000

Gestif­tet von 

Stadt Wien

Web­sei­te

Film 

Kota Emas Gol­den Island

Arief Budiman 

Jury­be­grün­dung

Wir freu­en uns, einen Film aus­zu­zeich­nen, der den Geist des Wett­be­werbs wider­spie­gelt: In der per­sön­li­chen Suche danach, wie Erin­ne­run­gen und his­to­ri­sche Bedin­gun­gen die Kom­ple­xi­tät unse­rer gegen­wär­ti­gen Rea­li­tät prä­gen und wie wir ver­su­chen, die­se zu ver­ste­hen. Auf­rich­tig in sei­ner Ver­spielt­heit und wahr­lich unab­hän­gig im Geis­te, unter­streicht der Film die Bedeu­tung von Kunst in einer Welt, die zuneh­mend in Schwarz und Weiß gezeich­net wird. Er ver­mei­det dabei jede Ver­ein­fa­chung, wenn er uns einen Ort, einen Kon­flikt und einen his­to­ri­schen Kon­text näher bringt.
Zwei Freun­de neh­men uns mit auf ihre fil­mi­sche Rei­se und tei­len ihren Arbeits­pro­zess auf sehr offe­ne und humor­vol­le Wei­se. Indem wir ihnen sowohl in den Dschun­gel, als auch bei ihren Recher­chen am Com­pu­ter fol­gen, erfah­ren wir viel über Papua – ein Land zwi­schen gol­de­nen Ber­gen und Instant­nu­deln.
Der Film deu­tet die Kom­ple­xi­tät des post­ko­lo­nia­len Erbes durch kon­kre­te Bil­der einer Poli­tik der Aus­beu­tung an, die sich in der Natur wider­spie­gelt. Dane­ben zeigt er das his­to­ri­sche Ver­mächt­nis von Archiv­auf­nah­men, die per­sön­li­che Erin­ne­run­gen und poli­ti­sche Uto­pien mit­ein­an­der ver­bin­den und dabei auch den Pro­zess des Fil­me­ma­chens selbst hin­ter­fra­gen. Für uns ist der Film ein äußerst groß­zü­gi­ges Werk. Er bie­tet uns einen zärt­li­chen und pazi­fis­ti­schen Zugang zu Post­ko­lo­nia­lis­mus, mili­tä­ri­schem Kon­flikt und Aus­beu­tung, erzählt aus der ehr­li­chen und char­man­ten Per­spek­ti­ve einer Freund­schaft.
Der Wie­ner Kurz­film­preis geht an: Gol­den Island von Arief Budiman

AAC Award 

Bes­te Bildgestaltung

Preisgeld 

€ 2.000

Gestif­tet von 

Ver­band öster­rei­chi­scher Kameraleute

Web­sei­te

Film 

Pacífico 

Dani­el Duque 

Jury­be­grün­dung

Von den spie­le­ri­schen Bewe­gun­gen von Kin­dern am Strand bis hin zu den Rhyth­men von Geburts­lie­dern. Wir sehen Belich­tun­gen von Zeit. Wir sehen, wie Zeit frei­ge­legt wird. Ver­schie­de­ne Schich­ten ver­flech­ten sich und erge­ben ein viel­sei­ti­ges Bild von den Wun­den und Nar­ben der Kolo­nia­li­sie­rung, eben­so wie von indi­vi­du­el­len und kol­lek­ti­ven Erfah­run­gen in den Gewäs­sern vor der kolum­bia­ni­schen Pazi­fik­küs­te. Mit einem beein­dru­cken­den expe­ri­men­tel­len visu­el­len Ansatz geht der Film über kon­ven­tio­nel­le Bild­spra­che hin­aus und schafft einen trance­ar­ti­gen Fluss aus men­ta­len und phy­sisch greif­ba­ren Bil­dern, in denen Zeit­ebe­nen und Gegen­bil­der auf­blit­zen. Der Preis für die bes­te Kame­ra geht an Mau­ricio Reyes für sei­ne Arbeit an Pací­fi­co von Dani­el Duque. 

Loben­de Erwähnung 

Künst­le­ri­sche Errungenschaft

Film 

TRACE 

Alex­an­dra Pavlovskaya-Lokchine 

Jury­be­grün­dung

Durch sei­ne schwe­re­lo­se Atmo­sphä­re und ein­dring­li­che Bild­spra­che ver­mit­telt der Film ein tie­fes Gefühl von Ver­lust. Zwi­schen anony­men Innen­räu­men, zugleich ver­trau­ten und ent­frem­de­ten Land­schaf­ten sowie fer­nen Hori­zon­ten ent­fal­tet er eine frag­men­tier­te Erfah­rung von Raum, ruft eine ein­ge­fro­re­ne Zeit­lich­keit her­vor und ver­leiht dem Schmerz der Tren­nung von der Hei­mat eine visu­el­le Form.
Für sei­ne fein­sin­ni­ge fil­mi­sche Spra­che und sei­ne ein­drucks­vol­le Aus­ein­an­der­set­zung mit Erin­ne­rung und Exil geht die Loben­de Erwäh­nung an TRACE von Alex­an­dra Pavlovskaya-Lokchine.

Publikumspreis 

Belieb­tes­ter Film

Film 

Abor­ti­on Party 

Julia Mellen 

AA Animation Avantgarde — Internationaler Wettbewerb

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Oscars®, Europäischer Filmpreis & BAFTA Filmpreis

ASI­FA Aus­tria Award 

Bes­ter Film

Qua­li­fi­ziert sich für die Aca­de­my Awards® – Ani­ma­ted Short Film

Preisgeld 

€ 2.500

Gestif­tet von 

ASI­FA Austria

Web­sei­te

Film 

toward a fun­da­men­tal theo­ry of physics 

Vic­tor Van Rossem 

Jury­be­grün­dung

Wir leben in einer Zeit, in der ech­te Avant­gar­de viel­leicht bedeu­tet, zu fun­da­men­ta­ler Theo­rie zurück­zu­keh­ren: zur Phy­sik des Jetzt. Durch sei­ne kon­se­quen­te und lyri­sche Rück­be­sin­nung auf die Grund­la­gen des Kinos – Licht, Zeit, Raum und Zel­lu­loid – ver­wan­delt die­ser Film das Expe­ri­men­tie­ren in eine hyp­no­ti­sche Cho­reo­gra­fie und Medi­ta­ti­on über Wahr­neh­mung selbst. Durch das Malen mit Licht und per­fekt ergänz­tem Ton wird der Augen­blick zur Bewe­gung aus­ge­dehnt: eine erwei­ter­te Rea­li­tät, die durch das Erschei­nen des Fil­me­ma­chers kurz und leuch­tend unter­bro­chen wird. Dadurch kehrt der Film zu sich selbst zurück und wird zu einer Refle­xi­on über die Grund­la­gen des Kinos. Es ist der Jury eine gro­ße Ehre, den ASI­FA Aus­tria Award für den bes­ten Film an toward a fun­da­men­tal theo­ry of phy­sics von Vic­tor Van Ros­sem zu verleihen. 

Preis der Jury 

Beson­de­re künst­le­ri­sche Leistung

Preisgeld 

1 Monat in Wien mit € 1.300 Artist-in-Resi­dence Stipendium

Gestif­tet von 

Muse­ums­Quar­tier Wien

Web­sei­te

Film 

不满意,重做 Not Satis­fied, Redo

Shui Yuan (Water)

Jury­be­grün­dung

Die­ser Film ist zugleich wit­zig und bru­tal, ein scharf­sin­ni­ger Kom­men­tar zu unse­rer gami­fi­zier­ten Gegen­wart. Der Film nutzt die visu­el­le Spra­che und Ver­hal­tens­mus­ter des all­täg­li­chen digi­ta­len Lebens, um auf spie­le­ri­sche Wei­se auf­zu­de­cken, wie das Inter­net Wahr­neh­mung, Begeh­ren und Auf­merk­sam­keit selbst struk­tu­riert hat. Mit Witz und Prä­zi­si­on ver­wan­delt er die Suche nach einem Bur­ger in eine Beob­ach­tung der Mecha­nis­men end­lo­ser Opti­mie­rung, die sich zugleich absurd und selt­sam ver­traut anfühlt. Für sei­nen Humor und dafür, dass er den Bild­schirm weit auf­bricht, ist es der Jury eine Ehre, den Preis der Jury für eine beson­de­re künst­le­ri­sche Leis­tung an Not Satis­fied, Redo von Shui Yuan (Water) zu verleihen

Loben­de Erwähnung 

Künst­le­ri­sche Errungenschaft

Film 

Dieu est timi­de God is shy

Joce­lyn Charles 

Jury­be­grün­dung

Die­ser Film ist eine exis­ten­tia­lis­ti­sche Rei­se durch arche­ty­pi­sche Träu­me, ver­wo­be­ne Rea­li­tä­ten und eine faus­ti­sche Suche nach dem all­um­fas­sen­den Wis­sen. Er ist in sei­ner Erzähl­wei­se so prä­zi­se kon­stru­iert, dass er eine unun­ter­bro­che­ne Anzie­hungs­kraft aus­übt und wir immer tie­fer in sei­ne viel­schich­ti­gen Erzähl­strän­ge hin­ein­ge­zo­gen wer­den – genau wie sei­ne Figu­ren, getrie­ben von ihren uner­bitt­li­chen Sehn­süch­ten. Rea­li­tät und Fan­ta­sie, das Ver­trau­te und das Unheim­li­che ver­schmel­zen auf bril­lan­te Wei­se mit­ein­an­der und schaf­fen viel­schich­ti­ge Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Die Jury hielt es für not­wen­dig, die­sen Film zu wür­di­gen. Es ist uns eine Freu­de, die Loben­de Erwäh­nung für Künst­le­ri­sche Errun­gen­schaft an Dieu est timi­de (God is shy) von Joce­lyn Charles zu vergeben.

Publikumspreis 

Belieb­tes­ter Film

Film 

Dieu est timi­de God is shy

Joce­lyn Charles 

ÖW Österreich Wettbewerb

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Oscars®, Europäischer Filmpreis & Österreichischer Filmpreis

Öster­rei­chi­scher Kurzfilmpreis 

Bes­ter Film

Qua­li­fi­ziert sich für die Aca­de­my Awards® – Live Action Short Film und die Euro­pean Film Awards

Preisgeld 

€ 4.000 + € 2.000 Postproduktionsgutschein

Gestif­tet von 

VdFS

Web­sei­te

vienn­aFX

Web­sei­te

Blautöne

Web­sei­te

Film 

Blei­frei 95 Unlea­ded 95

Tina Emy Muff­ler, Emma Hütt 

Jury­be­grün­dung

Der Preis geht an einen Film, der eine inten­si­ve Geschich­te über Indi­vi­du­en und eine Gemein­schaft erzählt. Sei­ne Erzähl­wei­se ver­setzt uns gleich­zei­tig in einen Zustand der Eman­zi­pa­ti­on und der Angst. Sei­ne anar­chisch femi­nis­ti­sche Hal­tung über­bringt ein kraft­vol­les poli­ti­sches State­ment, ohne dabei jemals das Inter­es­se an den per­sön­li­chen Eigen­hei­ten der Haupt­fi­gu­ren zu ver­lie­ren. Der Öster­rei­chi­sche Kurz­film­preis für den Bes­ten Film geht an Blei­frei 95 von Emma Hütt und Tina Emy Muffler.

Preis der Jury 

Beste:r Newcomer:in

Preisgeld 

€ 2.000 + € 1.000 Postproduktionsgutschein

Gestif­tet von 

Film 

this, too, will be liquid 

Karo­li­na Mal­wi­na Gruschka 

Jury­be­grün­dung

Die­ser Film ist ein zärt­lich kom­po­nier­ter Weck­ruf an uns alle, der sich auf einem schma­len Grat zwi­schen kas­ka­den­ar­ti­ger, pixeli­ger Abs­trak­ti­on und erschüt­ternd har­ten Fak­ten bewegt. Eine ruhi­ge Erzähl­stim­me beginnt behut­sam von einer angst­vol­len Kind­heits­er­fah­rung mit Was­ser und beschreibt, wie das Was­ser dein Gewicht kennt“ und wie die Mecha­nis­men, die mich vor dem Ertrin­ken bewah­ren, fra­gil sind“, bevor sie sich den ver­hee­ren­den Sta­tis­ti­ken zu schmel­zen­den und abbre­chen­den Glet­schern zuwen­det. Die Erzäh­lung nimmt schließ­lich die Stim­me des Was­sers an, das alle bedroh­ten Lebe­we­sen unse­res Pla­ne­ten mit­ein­an­der ver­bin­det. Der Jury­preis für den Bes­ten Nach­wuchs­film geht an this, too, will be liquid von Karo­li­na Mal­wi­na Gruschka. 

Loben­de Erwähnung 

Künst­le­ri­sche Errungenschaft 

Film 

Found&Lost

Reza Rasouli 

Jury­be­grün­dung

Die Loben­de Erwäh­nung geht an einen Film, der eine schein­bar ein­fa­che Geschich­te dar­über erzählt, wie gute Absich­ten Miss­ver­ständ­nis­se aus­lö­sen kön­nen. Wäh­rend­des­sen gefähr­det der Wunsch der Haupt­fi­gur, das Rich­ti­ge zu tun, letzt­lich sowohl ihre Arbeit als auch ihre Inte­gri­tät. Hin­ter sei­ner zurück­hal­ten­den Erzähl­wei­se ent­fal­tet der Film eine bemer­kens­wert emo­tio­na­le Tie­fe und viel­schich­ti­ge Dra­ma­tur­gie und schafft so ein Werk, das zugleich zärt­lich und berüh­rend ist. Die Loben­de Erwäh­nung geht an Found&Lost von Reza Rasouli.

ORF Wis­sen Publikumspreis 

Belieb­tes­ter Dokumentarfilm

Preisgeld 

€ 2.500

Gestif­tet von 

ORF Wis­sen

Film 

All Buil­dings Are Beautiful 

Chris­toph Schwarz 

MUVI Österreichischer Musikvideopreis

Prämierte Filme dieses Wettbewerbs können sich qualifizieren für: Österreichischer Filmpreis

Öster­rei­chi­scher Musikvideopreis 

Bes­tes Musikvideo

Qua­li­fi­ziert sich für den Öster­rei­chi­schen Film­preis und den Euro­päi­schen Musik­vi­deo­wett­be­werb beim Oulu Music Video Festival

Preisgeld 

€ 2.500

Gestif­tet von 

Film 

BUBBLE­GUM – DACID GO8LIN 

Fjo­dor Carl Kel­ling, Ioan Gavriel 

Jury­be­grün­dung

Die­ses Video fühl­te sich an wie eine ech­te Ohr­fei­ge – aber auf die bes­te Wei­se. Es stach durch sei­ne dis­rup­ti­ve, humor­vol­le und zugleich inten­si­ve Ener­gie her­vor. Wir waren beein­druckt von sei­ner aus­ge­feil­ten Dra­ma­tur­gie, sei­nem hohen Pro­duk­ti­ons­ni­veau und sei­ner wich­ti­gen Bot­schaft zur Stär­kung weib­li­cher, quee­rer und BIPoC-Iden­ti­tä­ten. Der Gewin­ner des dies­jäh­ri­gen Aus­tri­an Music Video Award ist BUBBLE­GUM – DACID GO8LIN von Fjo­dor Carl Kel­ling und Ioan Gavriel.

Loben­de Erwähnung 

Künst­le­ri­sche Errungenschaft

Film 

INSI­DE – AYGYUL 

Sabri­na Norte 

Jury­be­grün­dung

Wir schät­zen die­ses Video sehr dafür, dass es uns in sei­nen Zeit­fluss hin­ein­ge­zo­gen hat. Die Dar­stel­lung quee­rer Lie­be und die gesam­te Pro­duk­ti­on sind uns beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben. Danach woll­ten wir mehr sehen. Die Loben­de Erwäh­nung geht an INSI­DE – AYGYUL von Sabri­na Norte.

Publikumspreis 

Belieb­tes­tes Musikvideo

Film 

CHIN­GO­NA – Tama­ra Flores 

Rupert Höller 

Spotlight Preise

Social Respon­si­bi­li­ty Award 

Her­aus­ra­gen­der Film im Zei­chen sozia­ler Verantwortung

Preisgeld 

€ 2.000

Gestif­tet von 

Film 

Found&Lost

Reza Rasouli 

Jury­be­grün­dung

Der Prot­ago­nist des prä­mier­ten Films will immer das Rich­ti­ge tun – und schei­tert doch, weil er sich nicht an die Regeln hält. Tamim ist ein syri­scher Fami­li­en­va­ter, der mit Frau und Toch­ter in Wien lebt. Er arbei­tet in der Nacht als Toi­let­ten­mann in einem Wie­ner Nacht­club und kommt erst in der Früh von der Arbeit nach Hau­se. Wenn im eige­nen Wohn­haus im Stie­gen­haus der Strom aus­fällt, tauscht er sel­ber die Siche­rung aus – nicht, ohne von der öster­rei­chi­schen Nach­ba­rin gerügt zu wer­den. Als ein Besu­cher des Nacht­clubs sei­ne Geld­bör­se auf der Toi­let­te ver­gisst, will Tamim sie ihm per­sön­lich zurück­brin­gen, nur um dann bezich­tigt zu wer­den, sie gestoh­len zu haben. Eigen­in­itia­ti­ve wird sank­tio­niert, am Ende scheint der Prot­ago­nist zu resi­gnie­ren.

Eine mit­rei­ßend gespiel­te Geschich­te über Migra­ti­on, Inte­gra­ti­on, pre­kä­re Arbeit und unge­schrie­be­ne Ver­hal­tens­re­geln im sozia­len Zusam­men­le­ben, um Aner­ken­nung und Auf­nah­me in der (neu­en) Gesell­schaft zu fin­den. Nicht nur die Geschich­te und die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung, auch Kame­ra, Schnitt und Musik über­zeug­ten die Jury in beson­de­rem Maße.

Der Social Respon­si­bi­li­ty Award der Arbei­ter­kam­mer Wien geht an Found&Lost von Reza Rasouli

Bes­tes Sound Design 

Außer­ge­wöhn­li­che Ton­ge­stal­tung in einem öster­rei­chi­schen Film für Ramin Abusedgh

Preisgeld 

€ 2.000 Postproduktionsgutschein

Gestif­tet von 

Blautöne

Web­sei­te

Film 

Found&Lost

Reza Rasouli 

Jury­be­grün­dung

Ein viel­schich­ti­ger Film mit einer kom­ple­xen Her­aus­for­de­rung in der Ton­spur. Die Ton­ebe­ne wie auch das Dreh­buch: Sen­si­bel und fein­füh­lig insze­niert auf tech­ni­scher Ebe­ne, auf­ge­nom­men, edi­tiert, gestal­tet und gemischt. Das Sound Design und die Musik brin­gen die Geschich­te ein­fühl­sahm für die Rezipient:innen auf die emo­tio­na­le Ebe­ne unse­res Haupt­cha­rak­ters. Emo­tio­nal, dyna­misch, tra­gisch, mit­füh­lend, facet­ten­reich und tra­gisch Tief­grün­dig. Der Preis für Bes­tes Sound­de­sign geht an: Ramin Abu­sedgh, Sound Desi­gner von Found&Lost von Reza Rasouli

Preis der Jugendjury 

Bes­ter Film

Preisgeld 

€ 500 + € 1.000 Postproduktionsgutschein

Gestif­tet von 

Arbei­ter­kam­mer Wien

Web­sei­te

vienn­aFX

Web­sei­te

Blau­tö­ne

Web­sei­te

Film 

All Buil­dings Are Beautiful 

Chris­toph Schwarz 

Jury­be­grün­dung

Wir haben einen Film aus­ge­sucht, der uns als Jugend­li­che the­ma­tisch erreicht hat. Wir hät­ten uns ohne den Film nicht mit der Prot­ago­nis­tin befasst. Der Regis­seur ver­packt ein für uns zuerst banal wir­ken­den­des The­ma humor­voll und erregt damit inner­halb der ers­ten Minu­ten unse­re Auf­merk­sam­keit.
Neben der per­spek­ti­ven­rei­chen Kame­ra­füh­rung führt uns der Film mit einem Voice Over durch ein Gebäu­de. Für uns lebt der Film einen Akti­vis­mus — auf eine sehr ruhi­ge Art -, der von unheim­li­chen, elek­tro­ni­schen Klän­gen beglei­tet wird. Der Film hat unse­re Wahr­neh­mung für das The­ma Nach­hal­tig­keit und poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen geför­dert. Aber in einer Art und Wei­se, die uns unter­hal­ten hat: z.B. mit tem­po­rei­cher Aus­füh­rung, dyna­mi­scher Beleuch­tung, Zooms und Editing. Unser Preis der Jugend­ju­ry geht an: All Buil­dings Are Beau­tiful von Chris­toph Schwarz.

Loben­de Erwähnung 

Künst­le­ri­sche Errungenschaft

Gestif­tet von 

Film 

Out of Sync 

Adam Baroud 

Jury­be­grün­dung

Lobend her­vor­he­ben möch­ten wir Out of Sync von Adam Baroud für die rea­lis­ti­sche Dar­stel­lung, die Sto­ry­line und vor allem das her­aus­ra­gen­de Schau­spiel von Zita Geier.