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28.5.–
2.6.2024

Fokus

Sehn­sucht als Antriebs­kraft. Wie Kieś­low­ski in Tal­king Heads wol­len wir die Fra­ge ver­tie­fen: What would you like most from life? Und wel­che Bewe­gung wird mit die­sen Wün­schen, Begier­den, die­sem Ver­lan­gen in Kraft gesetzt? Wo kann uns die Sehn­sucht hin­brin­gen – als Ein­zel­per­son genau­so wie als Gesell­schaft? Es geht um die Sehn­sucht nach Zuge­hö­rig­keit, Bin­dung, Auto­no­mie, (poli­ti­scher) Sicher­heit oder Ver­än­de­rung, um emo­tio­na­le Grund­be­dürf­nis­se zwi­schen Inspi­ra­ti­on und Ideal.

Die Sehn­sucht als ein fra­gi­les, zar­tes Gefühl, dem wir nach­ge­hen wol­len. Ein Ver­lan­gen nach etwas, das fehlt. Ein teils melan­cho­li­sches, teils inten­si­ves Gefühl, ein Seh­nen nach einer ande­ren Rea­li­tät und dem Wunsch nach mehr: Mehr Frie­den, mehr Sicher­heit, mehr Ord­nung und Schön­heit, mehr Lie­be, mehr Para­dies, mehr Bestän­dig­keit. Das betrifft uns als Ein­zel­per­son, genau­so wie als Gesell­schaft. Was wün­schen wir uns vom Leben?

Der Fokus zur Sehn­sucht umfasst ins­ge­samt zehn teils kür­ze­re, teils län­ge­re Pro­gram­me aus allen mög­li­chen Blick­win­keln. Zwei Pro­gram­me sind dabei von zwei unse­rer Part­ner­fes­ti­vals aus Rumä­ni­en und dem Koso­vo kura­tiert wor­den: dem BIEFF in Buka­rest und dem Doku­Fest in Priz­ren. Die­se bei­den Pro­gram­me sind auch Teil des dies­jäh­ri­gen Drei­ecks­pro­gramms und wer­den gemein­sam mit einem Pro­gramm aus Wien nach Vien­na Shorts auch bei den bei­den ande­ren Fes­ti­vals zu sehen sein. (db)