28.5.–
2.6.2020

Bran­che

Die gegen­wär­ti­ge Covid-19 Pan­de­mie stellt nicht nur Fes­ti­vals, son­dern auch Film­schaf­fen­de, Produzent*innen und Verleiher*innen vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Kino als kol­lek­ti­ves Erleb­nis, wie wir es ken­nen, wird auf unbe­stimm­te Zeit nicht statt­fin­den kön­nen. Was bedeu­tet das für die Zukunft von Her­stel­lung, Ver­wer­tung und Prä­sen­ta­ti­on? Absa­gen, ver­schie­ben, Alter­na­ti­ven über­le­gen – wie reagiert die Film- und Fes­ti­val­land­schaft auf die Aus­nah­me­si­tua­ti­on? Und was bedeu­tet es, Fil­me online zu präsentieren?

Das Ver­hält­nis von Kino-/Fes­ti­val­aus­wer­tung und Strea­ming­platt­for­men war schon Anfang des Jah­res eine Fra­ge, mit der wir uns beschäf­ti­gen woll­ten – aus ästhe­ti­scher, kom­mer­zi­el­ler und öko­lo­gi­scher Sicht. Mit der Pan­de­mie hat sich die­se Fra­ge radi­kal ver­än­dert, plötz­lich scheint Strea­ming die Ret­tung in der Not. Müs­sen Fes­ti­vals und Kinos digi­ta­le Stra­te­gien ent­wi­ckeln, um künf­tig rele­vant zu blei­ben? Tre­ten die Regeln der pri­mä­ren und sekun­dä­ren Ver­wer­tung außer Kraft? Wie gehen Film­schaf­fen­de, Produzent*innen und Verleiher*innen damit um? Braucht es neue Regeln für eine neue Zeit?

Das Bran­chen­pro­gramm von Vien­na Shorts 2020 wid­met sich die­sen Fra­gen
anhand von Tex­ten, Panels, Werk­statt­ge­sprä­chen und Vor­trä­gen in
vir­tu­el­ler Form. Zudem sol­len auch Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten und sozia­le
Begeg­nun­gen in der Online-Welt ermög­licht wer­den. Viel­leicht mit Drink
am Strand? (de/​mm)

Das Bran­chen­pro­gramm von Vien­na Shorts wird
unter­stützt von VdFS Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft der Film­schaf­fen­den, FISA
Film­stand­ort Aus­tria, VFC Vien­na Film Com­mis­si­on und Crea­ti­ve Euro­pe
Desk Aus­tria MEDIA.

Lei­tung der Auswahl

Marija Milovanovic

Programmpartner*in

Short Film Conference & Be Short Now