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25.5.–
30.5.2022

Por­trät

Es muss doch mög­lich sein, Geschich­te anders zu erzäh­len. Die­se Vor­ga­be könn­te als Leit­li­nie im Werk von Lau­ra Huer­tas Mil­lán gele­sen wer­den. Die gebür­ti­ge Kolum­bia­ne­rin stu­dier­te am Stu­dio Le Fres­noy und an der Éco­le des Beaux Arts in Paris, bevor sie von 2014 bis 2017 an dem von Luci­en Cas­taing-Tay­lor gegrün­de­ten Har­vard Sen­so­ry Eth­no­gra­phy Lab teil­nahm, des­sen Fokus auf nicht-dis­kur­si­ven For­men für expe­ri­men­tel­le Eth­no­gra­fie liegt. Eth­no­gra­fic Fic­tion“ ist der Begriff, den Huer­tas Mil­lán für ihre Arbeits­pra­xis wählt und der Exo­tis­mus, Eth­no­gra­fie und Anthro­po­lo­gie in eine dyna­mi­sche Wech­sel­be­zie­hung stellt. Ihre Fil­me las­sen sich als viel­ge­stal­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen lesen her­kömm­li­che Betrach­tungs­mus­ter zu hin­ter­fra­gen bzw. neu zu jus­tie­ren. (Diet­mar Schwärzler)