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27.5.–
1.6.2021

Late Night

Je spä­ter der Abend, des­to schö­ner die Fil­me, besagt ein altes Sprich­wort. Die­ses Mot­to haben wir auch für die dies­jäh­ri­ge Late Night wie­der beher­zigt – auch wenn die Sperr­stun­de in Wien kei­ne spät­abend­li­chen Kino­scree­nings erlaubt und wir euch an die­ser Stel­le daher nur emp­feh­len kön­nen, euch die vier Pro­gram­me über eure Heim­ki­no­an­la­gen doch zu spä­te­rer Stun­de zu Gemü­te zu füh­ren. Denn genau dafür sind die­se Pro­gram­me gedacht.

Als legi­ti­me (oder wohl eher ille­gi­ti­me) Nach­fol­ger der legen­dä­ren Mid­ni­ght Movies der 1970er-Jah­re prä­sen­tie­ren wir hier am liebs­ten jene Form von Kino, die das Abstru­se als das Auf­re­gen­de, das Bizar­re als das Bes­se­re und das Gro­tes­ke als das Gute dar­stellt. Hier frö­nen wir dem Gen­re-Film ver­schie­dens­ter Aus­prä­gung, bre­chen lie­bend gern Tabus und tes­ten in Sachen Ästhe­tik auch ger­ne mal Gren­zen aus.

Letz­te­res gilt vor allem für den Klas­si­ker der Late Night: Très Chic. Dem schö­nen Wort­spiel mit tra-shig fol­gend, ver­sam­meln wir in die­sem Pro­gramm wei­ter­hin all jene Fil­me, die unse­re Lie­be für das Extra­va­gan­te zei­gen und für die­se klei­nen, fei­nen Momen­te, in denen uns ein kol­lek­ti­ves What the fuck …“ über die Lip­pen kommt.

Bei den Night­ma­res – unse­rem zweit­äl­tes­ten Late-Night-Pro­gramm mit stets her­vor­ra­gend aus­ge­wähl­ten Fil­men von unse­rer Spe­zia­lis­tin Dia­na Mereoiu – set­zen wir ein­mal mehr auf feins­te Hor­ror- und Psy­cho­thril­ler-Kost. Defi­ni­tiv ohne Chan­ce auf Social Distancing und mit einer Por­ti­on Adre­na­lin direkt mit der Impf­na­del zu euch nach Hause.

Die Pro­gram­mie­rung der Late Night wur­de erst ver­gan­ge­nes Jahr zudem etwas auf­ge­frischt. Die inter­na­tio­na­len Musik­vi­de­os, sorg­sam kura­tiert von Chris­toph Etzls­dor­fer und The­re­sa Point­ner, fir­mie­ren seit­her unter dem viel zu pas­sen­den Titel Streams Are My Rea­li­ty – und wer­den hof­fent­lich auch bald wie­der auf gro­ßer Lein­wand zu sehen sein.

Und zu guter Letzt gib­t’s mit Dan­cing Screen ein neu­es For­mat, das von Jahr zu Jahr unter­schied­li­che Schwer­punk­te set­zen wird: Nach den Musi­cals letz­tes Jahr ver­set­zen wir dies­mal tan­zen­de Kör­per in Schwin­gung und ret­ten euch, oh wun­der­ba­res Publi­kum, aus der Däm­mer­zo­ne zwi­schen Selbst­ver­liebt­heit und Selbst­zwei­fel. Glaubt mir, wir wol­len nur euer Bes­tes. Und unse­res natür­lich auch! (de)