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28.5.–
2.6.2020

Live

Unter der Schie­ne Expan­si­on wer­den all jene Pro­gram­me zusam­men­ge­fasst, die über die Lein­wand und den Kino­saal hin­aus­ge­hen: sei­en es Live-Per­for­man­ces, Film­kon­zer­te, Vir­tu­al Rea­li­ty oder fil­mi­sche Instal­la­tio­nen. Ange­lehnt an das in den 1960ern und 1970ern ent­wi­ckel­te Kon­zept des Expan­ded Cine­ma geht es dabei nicht zuletzt um eine Erwei­te­rung des Film­be­griffs und eine Refle­xi­on des Medi­ums auf ästhe­ti­scher, tech­ni­scher, mate­ri­el­ler oder Bewusstseinsebene.

Wenn man so will, ver­lässt natür­lich auch ein Online-Fes­ti­val den Kino­saal und die Lein­wand als die zen­tra­len fil­mi­schen Anker- und Bezugs­punk­te und expan­diert in die unend­li­chen Wei­ten des Inter­nets. Umso wich­ti­ger also, dass wir auch in die­sem gren­zen­lo­sen Rah­men mit dem Live-Zusam­men­spiel von Film und Musik sowie Game und Per­for­mance den Geist der Schie­ne in zwei Pro­gram­men wei­ter­tra­gen: einem audio­vi­su­el­len Gig der jun­gen Band MELA, die mit ihrem jüngs­ten Musik­vi­deo um den Öster­rei­chi­schen Musik­vi­deo­preis kon­kur­riert und am Fes­ti­val­sonn­tag live im Wie­ner Jazz­club Por­gy & Bess auf­tritt, und der Online-Live-Per­for­mance Ope­ra­ti­on Jane Walk von Robin Klen­gel und Leon­hard Müll­ner, die am Frei­tag auf der Game-Platt­form Twitch einen Ego-Shoo­ter in eine lehr­rei­che New Yor­ker Stadt­füh­rung ver­wan­deln. (de)