VIS wird Ende Mai zur angstfreien Zone

Dreieck mit Niederlanden und Kanada - Spotlight auf Belgierin Anouk de Clercq - “Early Bird”-Pässe ab Ostern
Ab sofort können Sie sich als PressevertreterIn auf der Website kostenlos akkreditieren.

In rund zwei Monaten steht Wien wieder ganz im Zeichen des internationalen Films bis zu einer Länge von 30 Minuten. Mehr als 300 Kurzfilme, Animationen und Musikvideos werden an sieben Tagen im Stadtkino im Künstlerhaus, im METRO Kinokulturhaus, im Filmmuseum und im Gartenbaukino zu sehen sein, wenn VIS Vienna Independent Shorts das Festival bewusst zur angstfreien Zone erklärt.

“Fear is not an Option” lautet der Schwerpunkt der 13. Ausgabe, der angesichts der jüngsten Anschläge in Brüssel leider nicht aktueller sein könnte. Das derzeitig vorherrschende gesellschaftliche und politische Klima dient als Ausgangspunkt, um in sieben kuratierten Programmen über systemische Krisen, hausgemachte Katastrophen, das Streben nach Freiheit und die Hoffnung auf ein besseres Leben zu diskutieren.

“Dreiecksprogramm” mit Niederlanden und Kanada
Dass Angst in Zeiten von Ab- und Ausgrenzungen, Vertrauensverlust und Entsolidarisierung eine schlechte Ratgeberin ist, thematisiert VIS gemeinsam mit Beiträgen zweier Partnerfestivals aus den Niederlanden und Kanada im sogenannten “Dreiecksprogramm”. Die Ergebnisse dieser kuratorischen Zusammenarbeit werden auf allen drei Festivals präsentiert.
Das Go Short in Nijmegen, eines der aufstrebenden Kurzfilmfestivals in Europa, will sich in seinem Programm von der politischen Krise nicht unterkriegen lassen und entwickelt in “Keep Your Head Up” Szenarien eines konstruktiven Umgangs mit Konfliktsituationen. Das renommierte Festival du nouveau cinéma in Montréal wiederum nimmt sich unter dem Titel “Utopia and how to get there (or not)” den verlorenen Utopien der Menschheit an.

Spotlight auf Anouk de Clercq mit sixpackfilm
Der belgischen Künstlerin Anouk de Clercq wird in diesem Jahr eines der beiden Spotlights des Festivals gewidmet sein. Gemeinsam mit sixpackfilm wird das vielfach preisgekrönte Werk der Filmemacherin in einer Personale im METRO Kinokulturhaus präsentiert und mit ihr live vor Ort diskutiert. Anouk de Clercq erkundet in ihren Arbeiten das audiovisuelle Potenzial von Computersprache, um neue Welten mit Fokus auf deren architektonischen Charakter zu erschaffen. Ihrem Film “Building” ist auch das grafische Sujet von VIS 2016 entnommen. 

Limitierte “Early Bird”-Festivalpässe als Osterüberraschung
Im ersten Jahr mit neuem Status als Oscar® Qualifying Festival gibt es nun bereits ab Ostern die Möglichkeit, günstige “Early Bird”-Festivalpässe zu erstehen: In limitierter Auflage sind ab 25. März - also genau zwei Monate vor Beginn von VIS 2016 - die Pässe um 35 Euro (statt regulär 45 Euro) bzw. für Studierende sogar um nur 25 Euro erhältlich. Im Festivalpass sind alle regulären Vorführungen inbegriffen. Das Angebot gilt, vorbehaltlich der Verfügbarkeit, bis Ende April.

Presseaussendung pdf (113 KB)