Kürzung bei Wiens Kurzfilmfestival

OKTOBER 10, 2016

Kürzerer Name, klare Struktur und erneuerte Leitung bei den Vienna Shorts - Geschäftsführer Gruber: “VIS ist mehr als independent”

Wiens internationales Festival für Kurzfilm, Animation und Musikvideo hat seine Struktur auf neue Beine gestellt und in diesem Zuge auch den eigenen Namen gekürzt: Statt VIS Vienna Independent Shorts agiert das Festival - ebenso wie die vor einem Jahr daraus hervorgegangene Agentur - künftig unter dem Kurznamen Vienna Shorts. Man habe bereits vielfach, etwa bei der Webseite, mit der Kurzform agiert, argumentiert Geschäftsführer Benjamin Gruber, der den langen Namen auch als Einschränkung empfand: „VIS ist einfach mehr als independent.”

Das Festival sei international ausgerichtet, konzentriere sich auf innovative Spielformen des Kinos, bewege sich in einem interdisziplinären Rahmen und sei organisatorisch von hohem Idealismus geprägt, so Gruber. Das Kürzel VIS bleibt erhalten und zeugt fortan auch ideell von jenem Möglichkeitsraum, den das Festival jährlich Ende Mai/Anfang Juni für kurze audiovisuelle Formen aufzubereiten versucht. Die 14. Ausgabe von VIS Vienna Shorts wird von 31. Mai bis 6. Juni über die Bühne gehen. Einreichungen sind ab heute, Dienstag, für die vier Wettbewerbe möglich.

Erneuertes Engagement, aktive Agentur & eine Reise nach Wien
Gruber und der seit 2010 als Künstlerischer Leiter fungierende Daniel Ebner sind vom neu bestellten und künftig als unabhängiges Kontrollorgan eingesetzten Vorstand für ein weiteres Jahr als Leitungsduo des Oscar® Qualifying Festivals bestätigt worden. Im Sommer 2017 soll dann eine umfangreiche Evaluierung der mittel- und langfristigen Perspektiven erfolgen. „Ob es Perspektiven gibt, wird nicht zuletzt von den Entwicklungen in diesem Jahr abhängen”, so Ebner. „Wir sind zwar sehr froh über die neu implementierten Fördermodelle auf Stadt- und Bundesebene, die fehlende Mittelaufstockung könnte für viele Festivals jedoch durchaus fatale Folgen haben.” 

Die Vienna Shorts Agentur - unter der Leitung von Julia Fabrick und ab sofort auch Marija Milovanovic - hat sich parallel in den ersten beiden Jahren hervorragend entwickelt. Mit Events wie dem Cat Video Festival Vienna, Vermittlungsprogrammen für Kinder und Jugendliche sowie Produktionsaufträgen von Wiener Institutionen hat sich die Agentur einen Namen gemacht. „Neben der Realisierung von Kulturprojekten wollen wir mit der Agentur auch neue Wege in der Kreativwirtschaft beschreiten”, so die Geschäftsführerinnen. Zuletzt entstanden u.a. für die MA 48 zwei Filmprojekte zum Thema Mülltrennung und Upcycling unter der Regie von Stephanie Winter und Eyup Kus. Und für WienTourismus wurden drei Filme zum “Rhythm of Vienna” realisiert. Die Arbeiten von Franziska Pflaum, Wolfgang Matzl und Paul Wenninger/Susan Young können unter https://shortfilm.wien.info gesehen und bewertet werden - inklusive der Möglichkeit eine Reise nach Wien zu gewinnen.

Rückfragehinweis:
Carla Maria Losch
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