Nationaler Wettbewerb

Selbstporträt Österreich Wettbewerb

  • , METRO Kinokulturhaus 65 min
  • , METRO Kinokulturhaus 65 min

Von den sanften Zwängen der sozialen Medien bis zur befreienden Kraft eines Kusses vor der Kamera verbindet die Filme dieses Programms die Beschäftigung mit Selbst- und Fremdwahrnehmung. Auftritte und Abschiede, Auslandsaufenthalte und Vertrauensverhältnisse können das Selbstbild schärfen. Kleine Gesten offenbaren in ungewohnten Situationen ihr großes Gewicht. (gh)

In Anwesenheit von Dina Bukva, Josephine Ahnelt & Wolf-Maximilian Liebich ("Winter Bienen"), Martin Nguyen, Luz Olivares Capelle

A perfect me, A perfect you

AT 2018 04 min 49 sec Welt-Premiere Regie Dina Bukva

Eine Geschichte für all jene, deren News-Feeds in sozialen Medien von Bildern dominiert werden, deren Wiedergabe des Lebens unmöglich der Realität entsprechen kann. Dina Bukva beobachtet genau und setzt dann ihren Stift an. Sie decodiert die Instagram-Romantik und stellt den farbenprächtigen Wettkampf beim täglichen Streben nach Likes zur Schau. Eine Geschichte von Eifersucht und Urteilsvermögen in einer Welt voll unsichtbarer Subtexte. (av)

Drehbuch Dina Bukva Produktion Dina Bukva DarstellerInnen/Mitwirkende Dina Bukva

A perfect me, A perfect you

perForming Me?(!)

AT 2018 30 min Welt-Premiere Regie Luz Olivares Capelle

perForming Me?(!) ist ein Gesten- und Posenkatalog, ein Remix medialer Bilder, eine Dokumentation in Musical-Form. Dabei geht es nicht um die Körper, sondern um die Verkörperung.“ Maria Luz Olivares Capelle erforscht mit Kindern und jungen Erwachsenen die Inszenierung von Identität und Gender. Welcher Choreografie wird gefolgt, wenn wir uns „einfach“ nur bewegen? Eine lebhafte Studie, wie gemacht für die große Leinwand. (av)

Drehbuch Luz Olivares Capelle Produktion Karin Macher, Luz Olivares Capelle Schnitt Laszlo Vancsa, Luz Olivares Capelle Kamera Laszlo Vancsa Ton Theda Schifferdecker

perForming Me?(!)

Winter Bienen

Winter Bees

AT 2018 13 min 42 sec Welt-Premiere Regie Josephine Ahnelt

Ein Jahr in Japan, die Trennung von einem geliebten Menschen und der Prozess, der darauf folgt: Während auf der Tonebene große Fragen zum Leben und der Liebe verhandelt werden, sind assoziative Bilder und stimmungsvolle Einstellungen auf Super-8-Material in Schwarz-Weiß und Farbe zu sehen. Illustrationen von Araki Koman verleihen der Arbeit eine zusätzliche Ebene. Es ist ein mutiger Film, der die Person hinter der Kamera in den Fokus rücken lässt. (av)

Schnitt Maiko Endo Kamera Josephine Ahnelt Ton Wolf-Maximilian Liebich

Winter Bienen

Herr Doktor geht

Doctor is leaving

AT 2017 16 min 41 sec Welt-Premiere Regie Martin Nguyen

„Ich bin jetzt 75, ich hätte schon mit 65 gehen können. Damals habe ich nicht das Bedürfnis gehabt. Jetzt merke ich, ich bin ein bisschen ungeduldiger und hab vor allem keine Lust mehr, am Wochenende und abends Fortbildungen zu machen.“ Nach 41 Jahren schließt Dr. Rabady seine Praxis in Wien. Viele seiner PatientInnen hofften, dass dieser Tag nicht eintreten wird. Ein Film über Vertrauen und Gemeinschaft, das Improvisieren und das Abschiednehmen. (av)

Drehbuch Martin Nguyen Produktion Martin Nguyen Schnitt Rosana Saavedra Santis Kamera Martin Nguyen DarstellerInnen/Mitwirkende Shiraz Rabady Ton Tjandra Warsosumarto

Herr Doktor geht