Nationaler Wettbewerb

Lebenswandel Österreich Wettbewerb

  • , METRO Kinokulturhaus 74 min
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Siegfried A. Fruhaufs neue Arbeit mit dem doppeldeutigen Titel Where Do We Go ist der Ausgangspunkt für ein Programm mit Filmen, deren Hauptfiguren auf ihren Lebenswegen unerwartete Abzweigungen nehmen. Diese können zurückführen an frühere Stationen oder an Orte, zu denen auch nahe Menschen keinen Zugang mehr finden. Selbst wenn die Endstation nicht mehr weit ist, tun sich neue Wege auf und kann sich das Leben noch wandeln. (gh)

In Anwesenheit von Leni Gruber, Michaela Taschek, Caroline Spreitzenbart & Kristina Schranz (Ars Moriendi - The Art Of Living), Siegfried A. Fruhauf

Where Do We Go

AT 2018 Kein Dialog/Liedtext 04 min 01 sec Welt-Premiere Regie Siegfried A. Fruhauf

Den Blick nach draußen gerichtet, ziehen sie vorbei – Züge, Gleise, Bahnhöfe und Wolken. Landschaft mal nah, dann wieder fern, die Musik gibt den Ton an, der Rhythmus das Tempo. Aber wo geht es hin? Vor dem Hintergrund weltweiter Fluchtbewegungen hat diese Frage an Dimension und Brisanz gewonnen. Mit Lomo-Serien als Ausgangsmaterial führt Fruhauf die virtuosen Solo-Schlagzeugklänge Jörg Mikulas zu einem veritablen Bildgewitter. (av)

Where Do We Go

Doppelgänger

AT 2017 20 min 17 sec Wien-Premiere Regie Michaela Taschek

Michaela Taschek spürt anhand von Aufnahmen aus dem Familienarchiv dem Leben ihres Vaters nach, der völlig unerwartet verstorben ist. In den Bildern von einst wird er wieder lebendig, heiratet, gründet eine Familie, baut ein Haus. Und dann ist da diese Veränderung zu beobachten, die sie zur These verleitet, dass der Vater vielleicht schon viel früher durch einen Doppelgänger ersetzt wurde. Eine essayistisch-persönliche Spurensuche, schön und berührend. (av)

Schnitt Sandra Wollner

Doppelgänger

Schneemann

AT 2018 20 min Regie Leni Gruber

Es ist Sommer in Wien und Antonia lässt sich treiben. Doch so richtig glücklich ist sie dabei nicht. Struktur muss her, aber wo finden? Im Zimmer der Mitbewohnerin, im Atelier des Vaters oder doch im Bett des Freundes, der eigentlich keine Beziehung möchte? „Erfolgreich glücklich sein“ – als YouTube-Tutorial ganz einfach, im wahren Leben eine Herausforderung. Mit Sonnenbrille und dem eigenen Ebenbild im Arm steuert Antonia auf neue Erkenntnisse zu. (av)

Drehbuch Leni Gruber Produktion Leni Gruber Schnitt Lukas Meissner Kamera Angelika Spangel DarstellerInnen/Mitwirkende Katharina Farnleitner, Valentin Postlmayr, Rainer Egger, Milena Czernovsky Ton Paul Porenta, Benedikt Palier

Schneemann

Ars Moriendi oder die Kunst des Lebens

ars moriendi – the art of living

DE AT 2018 29 min 53 sec Wien-Premiere Regie Kristina Schranz

Die 93-jährige Pastorenwitwe Rosemarie Aschenbach ist Studentin der Philosophie und schreibt eine Doktorarbeit über den Tod, weil „wohl keiner näher dran ist“, wie sie selbst sagt. Schranz und Spreitzenbart zeigen in ihrem Dokumentarfilm eine Frau, die nach einem Leben für Familie und Gemeinschaft noch einmal neu begonnen hat, denn „der Sinn des Lebens ist, dass man seine Sache durchzieht“. (gh)

Drehbuch Kristina Schranz, Caroline Spreitzenbart Produktion HFF München Schnitt Gaby Kull-Neujahr (bfs) Kamera Caroline Spreitzenbart DarstellerInnen/Mitwirkende Rosemarie Achenbach Ton Kristina Schranz

Ars Moriendi oder die Kunst des Lebens Best Short Documentary - Diagonale