Opening Ceremony Gala

  • , Gartenbaukino 100 min Ticket

Wir bereisen die Welt und die sieben Weltmeere / und alle sind wir auf der Suche nach etwas. Auf der Suche nach unserem Platz im Leben (oder im Kinosaal). Auf der Suche nach Zerstreuung. Oder auf der Suche nach Inspiration, nicht zuletzt bemüht zugeschriebene Rollen zu hinterfragen und aufzubrechen. Der Auftakt zu VIS 2019 – mit sechs Filmen und einer Hommage an Agnès Varda – ­wirft einen rhythmischen, humorvollen und couragierten Blick auf die Welt und reist ab und an in die Vergangenheit, um die Gegenwart besser zu verstehen und die Zukunft leuchtender zu machen. (de)

The Astronaut (VIS Trailer 2019)

AT 2019 01 min Welt-Premiere Regie Anna Vasof

Ganz alleine, vor einer hohen Mauer, steht ein Astronaut oder eine Astronautin im Raumanzug. Bereit für den sofortigen Start, bereit abzuheben, um über die Mauer – oder weit darüber hinaus – zu gelangen. Zukunft wird schließlich aus Mut gemacht! Die Zündschnur wird in Brand gesetzt, auf der Tonebene läutet das Geräusch eines langen Fallens gleichsam den Countdown ein. Der Start steht unmittelbar bevor – doch der Körper ist träge und nur der Geist ist frei. (de)

The Astronaut (VIS Trailer 2019)

This Is A Projection

GB 2018 05 min 28 sec Österreich-Premiere Regie Paul Harrison John Wood

Zeit und Raum, Bild und Sprache, Analyse und Reflexion: Ein Dia-Projektor genügt John Wood und Paul Harrison, um das Publikum auf eine ebenso kluge wie pointierte Gedankenreise in 81 Frames mitzunehmen. Dies ist ein Projektor – und wir hier im Kinosaal sind sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft. Richtig? Ein anregendes und spielerisches Experiment im Retro-Look, das sich direkt an jede/n von uns wendet. (de)

Drehbuch John Wood, Paul Harrison Schnitt John Wood, Paul Harrison Ton John Wood, Paul Harrison

This Is A Projection

All Inclusive

CH 2018 10 min Österreich-Premiere Regie Corina Schwingruber Ilić

Die Welt steuert klimatechnisch langsam auf ihren Untergang zu, doch auf den vielen Titanics dieser Welt wird noch fröhlich gefeiert: Corina Schwingruber Ilić dokumentiert den geschlossenen Mikrokosmos eines Kreuzfahrtschiffs und zeichnet ein absurdes Porträt unserer kommerzialisierten Gesellschaft – während im Hintergrund die Abgaswolken über dem Meer verziehen. Wie schrieb schon David Foster Wallace: Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich. (de)

In Anwesenheit von: Corina Schwingruber Ilić und Nikola Ilić

Drehbuch Corina Schwingruber Ilić Produktion Stella Händler Schnitt Corina Schwingruber Ilić Kamera Nikola Ilić Ton Robert Büchel

All Inclusive

Hitting my Head on the World

AT 2019 14 min 53 sec Welt-Premiere Regie Anna Vasof

Anna Vasof hat verschiedene Orte der Welt bereist, um mit einem auf ihrem Kopf montierten Mikrofon Geräusche von Objekten aufzuzeichnen, gegen die sie mit ihrem Kopf stößt. Ein originelles Konzept, das Vasof humorvoll umsetzt und in das sie auch Zufälle eindringen lässt. Durch den Rhythmus der Schnittfolgen wird die Arbeit auch zum Musikstück – zumal gegen Ende auch im Bild unterschiedliche Instrumente beginnen mitzumusizieren. (tr)

In Anwesenheit von: Anna Vasof

Drehbuch Anna Vasof Produktion Anna Vasof

Hitting my Head on the World

Réponse de femmes: Notre corps, notre sexe

Women Reply

FR 1975 08 min Regie Agnès Varda

Wie fühlt es sich an, eine Frau zu sein? Die unvergleichliche Agnès Varda hat diese Frage eines Fernsehsenders zum Anlass genommen, unterschiedlichste Frauen vor die Kamera zu holen und mit ihnen über Schönheitsideale, Mutterschaft und gesellschaftliche Zuschreibungen zu sprechen. Obwohl schon vor 44 Jahren gedreht, ist der von Varda in Tableaus inszenierte und direkt in die Kamera erzählte Essay immer noch aktuell, mutig und inspirierend. (de)

Drehbuch Agnès Varda Produktion Sylvie Genevoix, Michel Honorin Schnitt Marie Castro, Andrée Choty, Hélène Wolf DarstellerInnen/Mitwirkende Agnès Varda Ton Bernard Bleicher

Réponse de femmes: Notre corps, notre sexe

Fuck You

SE 2018 14 min 40 sec Österreich-Premiere Regie Anette Sidor

Die Geschichte eines Ausbruchs: Alice lässt gemeinsam mit ihren Freundinnen ein Sexspielzeug mitgehen. Dass sie dieses später nutzt, um ihren Freund und dessen Clique nachhaltig zu irritieren, ist für sie selbst nicht nur eine Überraschung, sondern auch eine Befreiung. Anette Sidor gestaltet ihren Festivalhit lustvoll in jeder Hinsicht – mit positiv besetzter Sexualität, aber auch mit dem Wunsch, soziale Normen und Gender-Stereotype in Frage zu stellen. (de)

In Anwesenheit von: Anette Sidor

Produktion Jerry Carlsson, Anette Sidor DarstellerInnen/Mitwirkende Astrid Plynning, Jerry Lindh, Martin Schaub, Omeya Simbizi-Lundqvist, Richard Smidestam, TJ Miansangi, Yandeh Sallah

Fuck You

Black Bus Stop

US 2019 09 min 25 sec Österreich-Premiere Regie Claudrena N. Harold Kevin Jerome Everson

Eine Bushaltestelle in Charlottesville am Campus der Universität von Virginia. Schwarze Studierende sitzen auf einer Bank, überlagerte Voice-over-Stimmen erinnern sich an legendäre Treffen an dem Black Bus Stop – bevor sich der Ort zu später Stunde wie vor 30 Jahren in eine Bühne für politischen und persönlichen Gedankenaustausch verwandelt. Tanz und Performance, Power und Courage. Eine Reise in die Vergangenheit, um für die Zukunft aufzustehen. (de/mm)

Produktion Kevin Jerome Everson, Claudrena N. Harold, Madeleine Molyneaux Schnitt Kevin Jerome Everson Kamera Kevin Jerome Everson

Black Bus Stop