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27.5.–
1.6.2021

VIENNA SHORTS AWARDS

Wiener Kurzfilmpreis

FIDO Fiction & Documentary
Internationaler Wettbewerb

Preisgeld

€ 4.000

Qualfiziert sich für die Oscars® – Kurzspielfilm

Gestiftet von

Stadt Wien

Webseite

Film

Armadila

Gorana Jovanović

Jurybegründung

Der Wiener Kurzfilmpreis geht an einen seltenen Glücksfall. Mit allem Mut der Welt wird hier von Gefühlen erzählt, die beschrieben sein wollen, seit Menschen sich Geschichten erzählen. Fast ohne Landschaft, ohne Architektur oder Status treffen sich zwei junge Menschen und haben Gefühle füreinander, für die Welt und einen Hund. Es wird komisch und tragisch; es bleibt dabei immer ernst. Wir balancieren auf der Schwelle vom Kind zum Erwachsenen und unser Blick wird dabei nie pädagogisch, zynisch oder gar voyeuristisch. Die Situation verdichtet sich in konzentrierten Bildern und präzisen Dialogen, getragen von darstellerischer Brillanz zur Geschichte des Erwachsenwerdens selbst. Alles an einem Kurzfilm über die Gefühle von Pubertierenden kann furchtbar daneben gehen. Aber manchmal hat man eben Glück. Vielen Dank an Gorana Jovanović für ARMADILA.

ASIFA Austria Preis

AA Animation Avantgarde
Internationaler Wettbewerb

Preisgeld

€ 2.000

Qualfiziert für die Oscars® – Animierter Kurzfilm

Gestiftet von

ASIFA Austria

Webseite

Film

Der Natürliche Tod der Maus The Natural Death of a Mouse

Katharina Huber

Jurybegründung

Der Preis für den besten animierten Avantgardefilm geht 2021 an einen Film, der mit seiner surrealen, politisch engagierten und packenden Materie, seiner überraschenden, innovativen Erzählstruktur und seinem originellen, vielschichtigen Design die Jury einhellig überzeugt hat. Die Hauptfigur nimmt uns mit auf eine Reise in ein Hier und Jetzt, wie sie es erlebt – in einer derart unprätentiösen und sensiblen Art, dass wir nicht anders können, als eine Verbindung mit ihr aufzubauen. Der Preis geht an DER NATÜRLICHE TOD DER MAUS von Katharina Huber.

Österreichischer Kurzfilmpreis

ÖW Österreich Wettbewerb

Preisgeld

€ 3.000
+
€ 2.000 Postproduktionsgutschein

Qualfiziert für den Österreichischen Filmpreis

Qualfiziert für die Oscars® – Kurzdokumentarfilm

Gestiftet von

VdFS Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden

Webseite

viennaFX

Webseite

& Blautöne

Webseite

Film

Cause of Death

Jyoti Mistry

Jurybegründung

Ein mutiger essayistischer Film aus Collagen und historischen Versatzstücken, ein wütendes Gedicht, eingeflochten in erschütternde, nach Gerechtigkeit schreiende Bilder, Abbildungen von Körpern, zerschnitten und zusammengestückelt, um auf die strukturelle Gewalt, der diese Körper ausgesetzt sind, aufmerksam zu machen: ein Werk, das kompromisslos für das Leben singt. Der Österreichische Kurzfilmpreis geht an Jyoti Mistrys CAUSE OF DEATH.

Österreichischer Musikvideopreis

MUVI Österreichischer Musikvideopreis

Preisgeld

€ 500
+
€ 1.000Gutschein

Qualfiziert für den Österreichischen Filmpreis

Gestiftet von

filmzeug – FIlmgeräteverleih Wien (voucher)

Webseite

Film

BRUMM BRUMM – YUKNO × Oehl feat. Autodrom

Lorenz Uhl

Jurybegründung

Wir drei haben uns augenblicklich in die einfache Idee und die fortwährende leichte Rätselhaftigkeit dieses Videos verliebt. Es ist effektiv, einprägend und hypnotisierend, auch wunderschön beleuchtet – und schafft Bilder und eine Geschichte, die wir so noch nicht gesehen haben. Auch eine Figur mit einer Augenklappe kommt darin vor – und das ist ja immer gut. Der Österreichische Musikvideopreis geht an Lorenz Uhl für BRUMM BRUMM von Yukno.

Preise der Jury

Preis der Jury – FIDO

FIDO Fiction & Documentary
Internationaler Wettbewerb

Preisgeld

1 Monat in Wien mit € 1.050
Artist-in-Residence Stipendium

Qualfiziert für den Europäischen Filmpreis

Gestiftet von

Q21 – MuseumsQuartier Wien

Webseite

Film

BELLA

Thelyia Petraki

Jurybegründung

Als ebenso versierter wie unverblümter Historienfilm mit einer außergewöhnlichen Protagonistin erzählt diese Arbeit mit großer Fragilität und gleichzeitig mit unglaublicher Kraft von Idealismus und Leidenschaft sowohl im privaten als auch im öffentlichen Leben. Nach Jahrzehnten, in denen Individualismus hochgehalten und Entfremdung in verschiedenster Form heraufbeschworen wurden, ruft uns dieser Film in Erinnerung, dass alles, was sich Menschen in Krisenzeiten wünschen, Zuwendung, Unterstützung, Gesellschaft und ein Grund zur Hoffnung ist. Der Jurypreis der Vienna Shorts geht an BELLAvon Thelyia Petraki.

Preis der Jury – AA

AA Animation Avantgarde
Internationaler Wettbewerb

Preisgeld

1 Monat in Wien mit € 1.050
Artist-in-Residence Stipendium

Gestiftet von

Q21 – MuseumsQuartier Wien

Webseite

Film

Inside

Yann Chapotel

Jurybegründung

Der Preis der Jury im Animation-Avantgarde-Programm geht an einen Film, der in seiner Einfachheit und Effektivität sowie in seinem spielerischen und zugleich formellen, auf kluge Weise witzigen Zugang überzeugt. Beeindruckt hat uns der Schaffensprozess dieser visuellen Komposition und Inszenierung, in der eine Reihe beiläufig wirkender Ereignisse sich in eine Choreografie der Momente entwickelt. Der Film reflektiert mit viel Empathie, aber ohne Sentimentalität die globale Erfahrung des letzten Jahres. Der Preis geht an INSIDEvon Yann Chapotel.

Preis der Jury – ÖW

ÖW Österreich Wettbewerb

Preisgeld

€ 2.000
+
€ 1.000 Postproduktionsgutschein

Gestiftet von

VAM Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien

Webseite

viennaFX

Webseite

& Blautöne

Webseite

Film

Spring Will Not Be Televised

Michael Heindl

Jurybegründung

Als täuschend einfache Studie unserer Wahrnehmung der Welt durch mediale Bilder zeigt uns dieser Film eine Reihe von Kästchen in größeren Kästchen – aus der Sicht eines Voyeurs. Die Geschichten, die durch die Fenster der Wiener Wohnungen über die Bildschirme flimmern, drehen sich um ihre eigenen angeblichen Wahrheiten, während eine größere Wahrheit irgendwo außerhalb des Blickfelds hartnäckig bestehen bleibt. Mit den Worten Gil Scott-Herons brisanter Funkhymne „The Revolution Will Not Be Televised“: „You will not be able to stay home, brother. You will not be able to plug in, turn on and cop out.“ Der Jurypreis geht an Michael Heindls SPRING WILL NOT BE TELEVISED.

Lobende Erwähnung

FIDO Fiction & Documentary
Internationaler Wettbewerb

Film

NAYA – Der Wald hat Tausend Augen NAYA

Sebastian Mulder

Jurybegründung

In einer raffinierten Collage aus Found Footage von Überwachungskameras verfolgen wir ein wildes Tier auf seinen Streifzügen in die Zivilisation. Dabei oszilliert das menschliche Interesse zwischen wissenschaftlicher Neugier, unverhohlenem Voyeurismus, Romantisierung und Feindlichkeit. Der Film reflektiert mit kühlem Blick und einer Prise Humor unser ambivalentes Verhältnis zur Wildnis als das „Andere“. Die lobende Erwähnung der Jury geht an NAYA – DER WALD HAT TAUSEND AUGEN von Sebastian Mulder.

AA Animation Avantgarde
Internationaler Wettbewerb

Film

Frozen Jumper

Tina Frank

Jurybegründung

Eine besondere Erwähnung der Animation-Avantgarde-Jury geht in diesem Jahr an FROZEN JUMPER von Tina Frank, der uns abstrakt und mit geballt suggestiver Energie an all die Technoclubs erinnert, die wir so vermissen.

ÖW Österreich Wettbewerb

Film

m h y t n i x m h y t n i x

Karin Ferrari

Jurybegründung

Ein Film, der durch erfindungsreiche Bilder, Punkhaltung und Ehrgeiz besticht. Die Geschichte persifliert die Start-up-Kultur von Silicon Valley, die Anfänge des libertären Kommunalismus der 1960er, die frühen Tage des Internets und zeitgenössische Onlinekultur – und zwar quer durch den Genregemüsegarten. Uns imponierte dieser Film mit seinem Selbstvertrauen, seiner lustigen Ästhetik und seiner Darstellung der Absurditäten einer digitalen Verbrauchergesellschaft. Die besondere Erwähnung geht an M H Y T N I Xvon Karin Ferrari in Zusammenarbeit mit Bernhard Garnicnig und Peter Moosgaard.

MUVI Österreichischer Musikvideopreis

Film

Lost Islands – Tony Renaissance

Lena Kuzmich

Jurybegründung

Für seinen spielerisch-experimentellen Zugang und den vielschichtigen Einsatz von digitalen Verfahren, mit dem dieses Musikvideo beeindruckende, traumartige Bilder schafft. Für die Art und Weise, wie sich Digitales und Analoges verflechten und die Mischung sowohl Rationales als auch Surreales, sowohl Retronostalgisches als auch Zeitgenössisches zum Ausdruck bringt. Für seine feinsinnige Balance von Musik und Bewegtbild geht die besondere Erwähnung der MuVi-Jury an Lena Kuzmich für LOST ISLANDS von Tony Renaissance.

SPEZIALPREISE

Elfi Dassanowsky Preis

BESTE REGISSEURIN

Preisgeld

€ 1.000

Gestiftet von

der Elfi Dassanowsky Stiftung

Webseite

Film

Der Natürliche Tod der Maus The Natural Death of a Mouse

Katharina Huber

Jurybegründung

Katharina Hubers atemberaubender Kurzfilm DER NATÜRLICHE TOD DER MAUS könnte einem Wandteppich von Hieronymus Bosch für ein neues Zeitalter entsprungen sein. Er löst ein mulmiges Gefühl aus und lässt mit seiner verstörenden Darstellung einer Jedefrau in ihrem Versuch, in Medien- und Philosophiefetzen zu vergifteten Bananen, Pestiziden, Entfremdung, zivile Unruhen und Krieg Ruhe zu finden, an Sartres Ekel denken. Der Versuch ihrer Katze, eine Maus zu fangen und zu essen, ist eine für soziale Medien prädestinierte Abscheulichkeit, während sich menschliche Figuren aus Ignoranz im Laufe einer unbekannten Pandemie in einem einstigen Traum vom Paradies selbst enthaupten. Schafft es unsere Protagonistin, die neue Normalität so einfach zu akzeptieren, wie sie es mit ihrer imaginären Tochter tut? Hubers Arbeit ist ein brillantes Pastiche aus einzigartigem Animationsstil, Found Footage, Realfilm und historisch-religiösem Kunstwerk, das uns daran erinnert, wie schnell wir dazu neigen, wuchernde dystopische Elemente zu tolerieren.

Preis der Jugendjury

BESTER FIKTIONALER ÖW FILM

Preisgeld

€ 1.000 Postproduktionsgutschein
+
€ 500 Verleihgutschein

Gestiftet von

ViennaFX

Webseite

Blautöne

Webseite

& filmzeug – Filmgeräteverleih Wien

Webseite

Film

Life on the Horn

Mo Harawe

Jurybegründung

Unseren Preis der Jugendjury vergeben wir für LIFE ON THE HORN an Mo Harawe. Der Film erzählt eine tragische Lebensgeschichte, die in dem Film große Ernsthaftigkeit kriegt. Das könnte an den Schwarz-Weiß-Bildern liegen und an den wenigen, reduzierten Dialogen. Uns kommt der Film aber gar nicht leer und langsam vor, denn die Emotionen machen den Film sehr dicht und lassen uns vergessen, dass er ohne Farbe erzählt wird. Wir haben die Hintergrundgeschichte sehr gut nachvollziehen können, weil wir selber eine Flucht hinter uns haben. Wir haben den Film ausgewählt, weil die Lebensrealität der Protagonisten im Film für viele Leute auf der Welt in vielen Ländern das echte Leben ist und uns der Film dahingehend sehr beeindruckt hat, wie er das seinem Publikum so nahebringt.

Lobende Erwähnung der Jugendjury

Film

Civilization

Christoph Schwarz

Jurybegründung

CIVILIZATION von Christoph Schwarz ist unser zweiter Favorit, weil wir dank diesem Film auf lustige Weise an das übernatürliche Verlangen nach dauerhafter Ablenkung durch Computerspielen im letzten Jahr während der Coronazeit erinnert wurden.

Publikumspreise

Publikumspreis

BELIEBTESTER FILM DES FESTIVALS
Der Preis wird wettbewerbsübergr
eifend vergeben.

Preisgeld

trophy

Film

Empty Places

Geoffroy de Crécy

Prix Très chic

POUR LE FILM LE PLUS EXTRAORDINAIRE

Preisgeld

trophy

Film

Fruit

Ivan Li

ORF.AT Publikumspreis

FÜR DEN BELIEBTESTEN ÖSTERREICHISCHEN FILM UNTER 10 MIN

Preisgeld

€ 500

Gestiftet von

ORF Online

Webseite

Film

Letters from a Window

Nigel Gavus, İlkin Beste Çırak