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VIS Vienna Independent Shorts

das 5. internationale Kurzfilmfestival in Wien
16.-23. Mai

Judith Zdesar

* 1980 in Villach.

Judith Zdesar studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. 2002 schloss sie das Studium ab. Ab 2003 studierte sie Drehbuch und ab 2005 Regie an der Filmakademie Wien. 2005 absolvierte sie ein Auslandssemester an der HFF Potsdam Konrad Wolf in der Klasse Dramaturgie. 2007 war sie Jurymitglied der wienervideo&filmtage. Judith Zdesar lebt und arbeitet in Wien.

 

FILME unter der Regie von JUDITH ZDESAR

Farben einer langen Nacht

Österreich 2011, 70 min
Regie, Drehbuch, Kamera: Judith Zdesar | Produktion: Florian Brüning | Schnitt: Natalie Schwager

Vorführungen (Auswahl):
Diagonale 2011

 

Spass mit Hase

Österreich 2010, 20 min
Regie, Drehbuch, Schnitt: Judith Zdesar | Produktion: Florian Brüning | Kamera: Henri Steinmetz | Besetzung: Maxim Plachy, Noah Friesz, Pascal Giefing

Vorführungen (Auswahl):
Diagonale 2010
film:riss Festival Salzburg 2010
Premiers Plans Angers 2011

 

Astronauten

Österreich 2008, 20 min
Regie: Judith Zdesar | Produktion: Dominik Brauweiler | Kamera: Michael Schindegger | Besetzung: Barbara Horvath, Franziska Weisz
Fritz durchlebt sein Leben wie in Trance, betäubt von Partygeschwafel, Sex und Alkohol. So treibt er auch auf dieser Party von einem Grüppchen zum nächsten. Erst nach dem Verschwinden des Sohnes wird Fritz abrupt aus dem oberflächlichen Umfeld gerissen. Aus einer ganz neuen Perspektive erkennt er für einen Moment ganz deutlich die Sinnlosigkeit und Ausweglosigkeit seines Lebens: er beobachtet vom Garten aus die Gäste, die aus ihrer inneren Verzweiflung heraus die Party zum eskalieren bringen.

Vorführungen:
Top Kino Wien 2008

 

Bilder aus dem Tagebuch eines Wartenden

Österreich 2006, 23 min
Regie: Judith Zdesar | Kamera: Krisztina Kerekes | Schnitt: Judith Zdesar, Dominique Gromes
Präsenzdiener an der burgenländischen Grenze, nichts als Schnee, Kälte und Langeweile: Regisseurin Judith Zdesar hat die Soldaten begleitet und ihnen immer wieder selbst die Kamera in die Hand gedrückt. Herausgekommen ist eine dokumentarische Momentaufnahme: Geschichten werden erzählt, Wünsche und Träume geäußert, Impressionen eingefangen, Trostlosigkeit und Sinnlosigkeit des Einsatzes vor Augen geführt.

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2007, Eröffnung
VIS Vienna Independent Shorts 2009, Frontbewegungen

Weitere Vorführungen:
Amsterdam International Documentary Festival 2007
Biennale of Moving Images Geneva 2007
Calcutta International Women Film Festival 2007
Denver International Film Festival 2007
Diagonale 2007
Festival de Cine de Huesca 2007
Filmfestival der Filmakademie Wien 2007
film:riss Salzburg 2007
Visions du Réel Nyon 2007
Transmediale Berlin 2008

Auszeichnungen:
Kurzfilmpreis der Diözese Graz-Seckau, Diagonale 2007

 

ikstriem

Österreich 2005, 23 min
Regie: Judith Zdesar | Kamera: Alex Trejo | Besetzung: Lilian Klebow, Hary Prinz
Eine Pornocutterin, Ehefrau und Mutter lebt ihr Leben, in dem jeder Tag dem nächsten gleicht. Als ein Brief eintrifft, besteht die Möglichkeit alles zu verändern.

Vorführungen:
Schikaneder Kino Wien 2005

 

Der Gast

Österreich 2004, 7 min
Regie: Judith Zdesar | Besetzung: Gernot Piff, Lena Reichmuth
Kurzspielfilm.

Vorführungen:
Filmfestival der Filmakademie Wien 2005

 

Kind

Österreich 2004, 10 min
Regie, Drehbuch: Judith Zdesar | Produktion: Flavio Marchetti, Alex Trejo | Kamera: Michael Schindegger | Besetzung: Lotte Loebenstein, Hubsi Kramar, Leo Dallinger
Stimmen. Schreien. Irgendjemand leidet. Oder nicht? Vielleicht ein Kind. Aber so genau kann man das auch nicht sagen. Man sieht es ja nicht. Nur diese seltsame Küche, in der dieses Ehepaar sitzt mit einem Berg Fisolen. Ganz normal alles.  Eigentlich. Bis dann einer kommt. Jung, nett, freundlich. Fragt nur nach Zucker. Eigentlich. Aber irgendwie ist da etwas komisch. Da ist eben dieses Wimmern, die ganze Zeit. Das beunruhigt dann doch. Und man versucht nachzusehen. Vielleicht kann man ja auch helfen. Irgendwie. Oder eben nicht.

Vorführungen:
5 millimeter, Votivkino Wien 2004

 

der blumenladen

Österreich 2003, 9 min
Regie: Judith Zdesar
Ein Pärchen erlebt zum tausendsten Mal den gleichen Tag. Immer wieder und wieder spielen sie die alten, auswendig gelernten Rollen durch und denken nicht daran diese abzulegen. Irgendwie haben sie es sich in ihrem Sumpf bequem gemacht, so sehr, dass schließlich auch etwas sehr Seltsames sie nur kurz aus ihrer Monotonie reißen kann. Letzten Endes kann auch dieses etwas sie nicht retten und wird vom Alltag der beiden verschluckt.

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
Heimat bist du kurzer Filme 2005

Weitere Vorführungen:
Diagonale 2004
Kurzfilmtage Woman in Space Wien 2004

Auszeichnungen:
ORF shorts on screen 2004 (Kärnten)

 

VIS featuring JUDITH ZDESAR

Kurzinterview mit Judith Zdesar über die Arbeit an ihrem Film Bilder aus dem Tagebuch eines Wartenden.

Judith Zdesar sowie Markus Oberndorfer, Johanna Moder, Christoph Rainer, Oliver Stotz, SI.SI. Klocker, Peter Patzak, Wolfgang Rupert Muhr und Philipp Kaindl mit ihren Assoziationen zum Stichwort Kurzfilm.

Judith Zdesar sowie Elke Slemenik, Julian Wiehl, Oliver Stotz, Markus Oberndorfer, Johanna Moder, SI.SI. Klocker, Wolfgang Rupert Muhr, Peter Patzak und Philipp Kaindl mit ihren Assoziationen zum Stichwort Filmfestival.