Friedl vom Gröller
auch Friedl Kubelka.
* 1946 in London.
Friedl vom Gröller verbrachte ihre Kindheit in Wien und Berlin. Von 1965 bis 1969 lernte sie Fotografie an der Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Erste Filme entstanden 1968. Den Österreichischen Staatspreis für Photographie erhielt sie 2005. 1990 gründete Friedl vom Gröller die Schule für künstlerische Photographie in Wien und 2006 die Schule für unabhängigen Film in Wien.
FILME unter der Regie von FRIEDL VOM GRÖLLER
Polterabend (Hen-Night)

Österreich 2009, 3 min, Sprache: ohne Dialog
Das Setting ist einfach: Gruppenbild mit sechs in zwei Reihen hintereinander platzierten älteren Frauen, die alle in die Kamera schauen. Nur eine Frau riecht an einem Fläschchen. Anlass des Films war Kubelkas bevorstehende Hochzeit. Polterabend zeigt die Reaktionen der Freundinnen, die in den Gesichtern der Frauen pointiert zum Ausdruck kommen. Gesichter erzählen bekanntlich auch Geschichten. (Dietmar Schwärzler)
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2009, Faces
Weitere Vorführungen:
Diagonale 2009
Eltern (Mutter / Vater) (Parents (Mother / Father))
Österreich 1997, 6 min, Sprache: ohne Dialog
Hier wird die Situation des Filmens für Modell und Filmerin an besten sichtbar, durch den liebevollen und dann verletzten Gesichtsausdruck der Mutter, die schließlich die Regieanweisung missachtet und aus dem Bild verschwindet. Die unterschiedliche charakterliche Reaktion wird beim "Durchhalten" des Vaters, der seine Gefühle nicht zeigt, offenbar. Der Betrachter wird währenddessen auf sich selbst zurückgeworfen.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2009, Faces
WEITERE FILME:
Passage Briare (2009)
Eingreifen (2001/2005)
Spucken (2000)
Peter Kubelka und Jonas Mekas (1994)
Ohne Titel (1981/2000)
Heidi (1974)
Graf Zokan (Franz West) (1969)
Erwin, Toni, Ilse (1968/1969)
