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VIS Vienna Independent Shorts

das 5. internationale Kurzfilmfestival in Wien
16.-23. Mai

Maria Lassnig

* 1919 in Kappel am Krappfeld (Kärnten).

Maria Lassnig studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1950 war ihre Malerei in Ausstellungen weltweit zu sehen. Mit Arnulf Rainer und Oswald Oberhuber mitbegründete sie die informellen Malerei in Österreich und ist Begründerin der Körperkunstmalerei. 1961-1968 lebte Maria Lassnig in Paris, 1968-1980 in New York. Seit 1970 drehte sie Filme, die autodidaktisch am selbsterfundenen Werktisch nach eigenen Zeichnungen entstehen. 1980-1990 hatte sie die Professur für Malerei und Animationsfilm an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien inne, wo sie 1982 das Studio für experimentellen Animationsfilm schuf. Maria Lassnig erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1988 den Großen Österreichischen Staatspreis.

IMDb: http://www.imdb.com/name/nm0489887/

 

FILME unter der Regie von MARIA LASSNIG

Maria Lassnig Kantate

Österreich 1992, 8 min
In 14 Strophen erzählt Maria Lassnig einen Lebensrückblick, begonnen von der Geburt bis zur Gegenwart. Als Moritatensängerin verkleidet singt sie vom Wochenbett der Mutter, von den Quälereien der Mitschüler in der Klosterschule, von der Untreue der Verehrer und den wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn wie Paris und New York, während im Hintergrund die selbstgezeichneten Schauergeschichten ablaufen und mit Selbstironie und Humor in Weisheit enden. Die Malerin, die ihre Zeichentrickfilme in den 1970er Jahren in New York immer ganz alleine machte, hat hier zum ersten Mal im Teamwork gearbeitet. - Gemeinsam mit Hubert Sielecki.

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2008, Tribute to Hubert Sielecki

Weitere Vorführungen (Auswahl):
Diagonale Graz 1996
Kurzfilmtage Winterthur 1997
Pesaro Film Festival 1998
Regensburger Kurzfilmwoche 2000
Hamburg International Short Film Festival 2002

 

Selfportrait

Österreich 1971, 5 min, Sprache: englisch
Lassnig, oder genauer ihr filzstiftgezeichneter Kopf, singt Englisch mit herzzerreißendem österreichischem Akzent. Über das bisherige Leben, ihre Träume, die ewige Suche nach der besseren, männlichen Hälfte: "To look for the better half". Doch passt mal ein Partner in Form und Farbe, nennt er sie bald schon "weak" and "woman" im gleichen Satz. (Maya McKechneay)

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2009, Faces

Weitere Vorführungen (Auswahl):
Österreichische Filmtage Wels 1993 (Personale)
New Directors / New Films New York 1973

Auszeichnungen:
Preis des New York State Council 1973

 

WEITERE FILME:

Fairy Tales (1979)
Art Education (1979)
Palmistry (1973)
Couples (1972)
Shapes (1972)
Chairs (1971)
Iris (1971)
Baroque Statues (1970)