
Max Hattler
* 1976 in Ulm.
Max Hattler studierte Animationsfilm am Royal College of Art in London. Er tourt mit seinen Live-Visuals durch Europa, unterrichtet am Goldsmiths College und an der University of East London und macht Musikvideos und Tourvisuals für Bands wie Basement Jaxx und The Egg. Max Hattler lebt in London und Deutschland.
Max Hattler ist auf Einladung von VIS Vienna Independent Shorts 2011 Artist-in-Residence des quartier21 im MuseumsQuartier Wien.
Persönliche Website: http://www.maxhattler.com/
IMDb: http://www.imdb.com/name/nm1897814/
FILME unter der Regie von MAX HATTLER
1923 aka Heaven

Dänemark/UK/Deutschland 2010, 2 min
Regie: Max Hattler | Produktion: Max Hattler, The Animation Workshop | Modellierung: Thorvaldur Gunnarsson, Arnold Bagasha, Blake Overgaard | Animation: Casper Michelsen, Mikkel Vedel, Thorvaldur Gunnarsson, Arnold Bagasha, Blake Overgaard | Musik: Blake Overgaard
Der zweite am Animationsworkshop in Viborg entstandene Videoloop, dessen Reminiszenzen zu Augustin Lesage nicht zu übersehen sind. Diesmal geht es steil nach oben, unentwegt dem Himmel entgegen.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2011, Liegekino
1925 aka Hell

Dänemark/UK/Deutschland 2010, 2 min
Regie: Max Hattler | Produktion: Max Hattler, The Animation Workshop | Modellierung, Animation: Adrian Dexter, Allan Lønskov, Casper Wermuth, David Otzen, Jakob Kousholt, Kristoffer Mikkelsen | Musik: Adrian Dexter
Der als Loop konzipierte Clip entstand im Rahmen von The Animation Workshop in Viborg, inspiriert durch Augustin Lesage. Als ob man in ein düsteres Gemälde hineingesogen wird und dabei die Pforten zur Hölle passiert.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2011, Liegekino
Spin

Frankreich/UK/Deutschland 2010, 4 min, HD
Regie/Drehbuch/Kamera: Max Hattler | Produktion: Nicolas Schmerkin | Schnitt: Max Hattler, Tony Fish | Musik: Eclectic
Max Hattler ist ein umtriebiger Geist. Von Performances über klassische Animationsarbeiten bis hin zu Musikvideos schafft er innerhalb kürzester Zeit neue Coups. Dieser hier, ein abstraktes Musical mit Spielzeugsoldaten, ist voll von bösem Humor, Aufmärschen und der Absurdität von Medien, Krieg und Herrschaft. Ironisierung durch Ästhetisierung, ein Volltreffer.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2010, Animation Avantgarde 2
Basement Jaxx: Where's Your Head At

UK/Deutschland 2009, 6 min, HD
Regie/Produktion/Drehbuch/Schnitt: Max Hattler | Original Musik: Basement Jaxx
Ein Raster aus gleich großen Quadern, die passend zu den Beats beleuchtet oder animiert werden. Durch die zumeist zweidimensionale Optik entsteht ein typischer 80er-Jahre-Look, der von Analogien zu frühen Computerspielen noch unterstrichen wird. „Where’s your head at?!“
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2010, Liegekino
Aanaatt

UK/Deutschland/Japan 2008, 5 min, HD
Regie/Drehbuch/Kamera/Schnitt: Max Hattler | Produktion: Max Hattler, WK Tokyo Lab
Spiegelungen, Verschiebungen, Projektionen: Der zweite Wettbewerbsbeitrag des Medien- und AV-Künstlers Max Hattler ist ein genussvolles Verwirrspiel zwischen Abstraktion und Realismus, zwischen konstruktivistischem Design und manuell-analoger Raumerzeugung. Ein retro-futuristisches Kunstwerk, geerdet durch die Musik des japanischen Elektronikers Jemapur.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2010, Animation Avantgarde 1
Auszeichnungen:
VIS Vienna Independent Shorts 2010 (Lobende Erwähnung)
Eksjö Animation Festival 2009 (Bestes Design)
Videofestival Bochum 2009 (Host Award)
No-Festival Chelyabinsk 2009 (Lobende Erwähnung "for the art form")
Nachtmaschine

UK 2005, 4 min
Regie, Kamera, Schnitt: Max Hattler | Musik: Hellmut Hattler
Ein abstrakter Musikfilm. Die zu elegant-jazzigem Sound optisch durchgestylte Arbeit überzeugt unter anderem durch ihre interessante Technik. Es kommen ausschließlich digitale Fotografien - zum Teil nächtliche Lichtzeichnungen - zum Einsatz, die rhythmisch passend arrangiert werden.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2007, Werkschau: Royal College of Art
VIS on Tour: Donaufestival 2011
Weitere Vorführungen (Auswahl):
European Media Art Festival 2005
Norwich International Animation Festival 2005
Black Nights Tallinn 2005
Kara Film Festival 2005
Darklight Film Festival 2006
Premiers Plan d'Angers 2007
Videoformes Clermont-Ferrand 2007
Hiroshima International Animation Film Festival 2008
Auszeichnungen:
Best Experimental Film, Muuuvi International Short Film Festival 2007
WEITERE FILME:
ET1: Anticipation (2008)
Drift (2007)
Mount Allen (2007)
Theme for Yellow Kudra (2007)
Striper v0.1 (2006)
Collision (2005)
Everything Turns (2004)
Alpraum (2001)
A/V PERFORMANCES von MAX HATTLER
resc(O)re 192010
Performance: Max Hattler, Noriko Okaku
Max Hattler und Noriko Okaku nehmen sich den Pionieren des abstrakten Animationsfilms an, um sie im Live-Kontext mit einer neuen Tonebene zu versehen. Beim fließenden Übergang in die audio-visuelle Performance (O) wendet sich Hattler hauptsächlich der Musik und Okaku den Live-Visuals zu. Das Resultat ist die komplette Veschmelzung von Ton und Bild, von alter und neuer Avantgarde.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2010, Dancing Images
Oh Yes

Performance: Max Hattler, Noriko Okaku
Als Ausgangspunkt des ironisch-popkulturellen „Leinwandabenteuers“ dient Material von YouTube, dienen Körper und Bewegungen, dienen bunte Formen und Collagen. Das kann manchmal ein wenig außerirdisch wirken, oft auch wie nicht von dieser Welt. Auf jeden Fall wird man den visuell-meditativen Bilderrausch des „Okaku Hattler YouTube Entertainment System“ nicht so schnell vergessen, wie Reaktionen aus ganz Europa und Japan belegen.
Präsentiert von VIS im Rahmen von:
KurzFilmZimmer, Jänner 2010