6.6. - 10.6.2012

Didi Bruckmayr

auch: Dietmar Bruckmayr

* 1966 in Linz.

Didi Bruckmayr ist Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Er arbeitet seit 1985 als Sänger, Schauspieler und Performancekünstler. Er ist Mitglied der Multimedia-Performancegruppe Fuckhead. Seit 1999 arbeitet er im Bereich digitaler Kunst. Didi Bruckmayr lebt in Linz.

Persönliche Website: http://www.fuckhead.at/didi/index.html
IMDb: http://www.imdb.com/name/nm3248393/ 

 

FILME unter der Regie von DIDI BRUCKMAYR

Trendfollowers

Österreich 2009, 3 min
Regie: Didi Bruckmayr | Musik: Fuckhead
Bruckmayrs Blasen erinnern an jene des Finanzsystems: Erst noch in einer fragilen, vorhersehbaren Anordnung, explodieren sie plötzlich und lösen Chaos aus, das sich hier in hyperaktiven Mustern Ausdruck findet.

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2009, Panorama 3

Weitere Vorführungen:
Abstracta Festival Roma 2009
Balkanima Belgrade Animation Film Festival 2009
Diagonale 2009
Crossing Europe Filmfestival Linz 2009
Filmwinter Stuttgart 2010

Flexible Cities

Österreich 2008, 8 min
Regie: Didi Bruckmayr | Musik: Györgyi Ligeti
Klangcluster schweben in Flexible Cities über algorithmischen Städten, die sie in Echtzeit generieren: Die Stadträume entwickeln sich prozessual unter Verwendung neuer digitaler Visualisierungstechniken. Darstellungsformen wie Mehrperspektivenprojektionen, Vogelperspektiven und Schichtröntgen überlagern einander bisweilen. (Nicola Hirner)

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2010, Animated Music in Austria 1937-2008

Weitere Vorführungen:
Abstracta Festival Roma 2008
Diagonale 2009
Crossing Europe Filmfestival Linz 2009
Melbourne International Animation Film Festival 2009

 

ich bin traurig (i am sad)

Österreich 2003, 4 min
Regie: Didi Bruckmayr, Michael Strohmann | sound: Fuckhead
Das Video ich bin traurig ist Teil einer Serie von Arbeiten über "digitale Übersetzungen der Wirklichkeit" (D. Bruckmayr). Fuckhead – eines der Band-Projekte der Kulturarbeiter Bruckmayr/Strohmann – ist selbst so ein Übersetzungsprojekt. Die maskulin aufgeladene Wüterei brachialer Metal-Musik läuft – analog des technischen Prozederes in der Tonmischung – durch die Filter anderer kultureller Ausdrucksformen: der Oper und ihres melodramatischen Stimmeinsatzes sowie der empathielosen Kühle elektronischer Klangerzeugung. Das Resultat ist ein Bastard, ein Science-Fiction-Wesen, dessen Existenz immer prekär ist. (Michael Loebenstein)

Präsentiert von VIS im Rahmen von:
VIS Vienna Independent Shorts 2009, Faces

Weitere Vorführungen:
Avanto Media Art Festival Helsinki 2004
Diagonale 2004
Hamburg Short Film Festival 2004
London Film Festival 2004
Odense International Film Festival 2004
Brief Encounters Bristol 2005
Dallas Video Festival 2005
Filmwinter Stuttgart 2005
International Film Festival Rotterdam 2005
Kurzfilmwochenende Augsburg 2005
Sonar Festival Barcelona 2005

 

WEITERE FILME:

My Personality Hates Me! (2007; gemeinsam mit Michael Strohmann)
collider2 (2005)
Sinus_passage (2004; gemeinsam mit Michael Strohmann)
giuliana 64:03 (2003; gemeinsam mit Michaela Schwentner)