Das Festival am Dienstag, 1. Juni 2010

18:00, Metro Kino
Film und Musik sind Geschwister – und im besten Fall gleichberechtigte, denn für den Gesamteindruck audio-visueller Kunst spielt der Ton eine ebenso bedeutsame Rolle wie das Bild. Im Falle von Animation und Musik treten Parallelen noch deutlicher zutage: Die Taktstriche einer Komposition lassen sich vergleichen mit jenen im Kaderplan einer Animation.
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19:00, ursula blickle videolounge
Benny Nemerofsky Ramsay ist auf Einladung von VIS Artist-in-Residence des quartier21/MuseumsQuartier. Nemerofsky Ramsay stellte ein Kurzfilmprogramm zusammen, das eigene Arbeiten, in denen seine Entwicklung als Videokünstler sichtbar wird, mit Werken von Filmschaffenden kombiniert, die ihn inspirierten.
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20:00, Metro Kino
Zur Weltvermessung und –entdeckung laden die sechs Kurzfilme in „Fiction and Documentary 5“ ein. Wir folgen fasziniert einem Vietnamesen durch das Europa der 1960er Jahre, begleiten israelische Wachleute am Unabhängigkeitstag und tanzen mit Jugendlichen in Ohio, deren einziger Lichtblick eine Zirkusschule ist. Iran und Madagaskar stehen als Reiseziele ebenso auf der Liste wie Gran Canaria. Im Film-Pool plantscht Found Footage gemeinsam mit aufwendig produzierten Animationsfilmen – eine kleine, aber umso eindrücklichere Weltreise im Kinosessel.
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21:00, Reformierte Stadtkirche
„Dancing Images“ versteht die optisch-musikalische Poesie von einst in einer Linie mit der visuellen Musik von heute, verweist auf direkte und indirekte Bezüge in der jüngeren abstrakten Animationsgeschichte und verpackt die tanzenden (Vor-)Bilder von einst in eine filmhistorische Live-Performance der mehrfach ausgezeichneten und zurecht vielgepriesenen AV-Medienkünstler Max Hattler und Noriko Okaku.
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22:00, Metro Kino
Ein teils bizarres, teils subversives und zumeist postmodernes Kinoerlebnis erwartet das Publikum beim dritten Programm des Österreich-Wettbewerbs – immer einen Schritt voraus und dennoch mit dem kommentierenden und interessierten Auge zurück in der filmischen Vergangenheit. Hier blicken die Nouvelle Vague und Buñuel durch, dort übernehmen Geräuschkulisse, Sound Footage oder Off-Stimmen eine kommentierende oder irritierende Funktion. Insgesamt acht animierte, dokumentarische, fiktionale oder experimentelle Kurzfilme fügen sich hier zu einem Programm zusammen, bei dem der Ton eindeutig die Musik macht.
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