6.6. - 10.6.2012

Liegekino

Termin: So 17.5.2009, 20:00 + 21:30, Mo 18.5.2009, 20:00 + 21:30
Ort: Festivalzentrum im MuseumsQuartier [Info]

Tickets: EUR 7,- (Normalpreis), EUR 6,- (Studierende)

Alle Vorstellungen sind bereits ausreserviert. Leider können keine Ticketreservierungen mehr entgegengenommen werden. Restkarten sind vor Ort an der Abendkassa erhältlich.

 

Die Leinwand wechselt von der Vertikalen in die Horizontale, die Projektion richtet sich senkrecht nach oben – lie down and relax. So lässt es sich wunderbar entspannen, zu Geschichten über lachende Männer, weinende Frauen, Träumereien aus Sand und beeindruckende Fantasiewelten. Wer braucht da noch Urlaub?

Das Publikum entscheidet über den Preisträger des Airbed Movie Audience Award.


Gesamtlänge: 64 min

 

We Could Have Helped

Schweden 2008, 2 min, Sprache: kein Dialog
Regie, Drehbuch, Produktion, Schnitt, Musik: Cecilia Lundqvist
Drei hämische Herren in helldunklen Hemden, die zum Lachen, Mitlachen oder Auslachen einladen. Die Wahl liegt ganz beim Belachten.

 

7:35 de la mañana

Spanien 2003, 8 min, Sprache: spanisch, Untertitel: englisch
Regie, Drehbuch: Nacho Vigalondo | Produktion: Eduardo Carneros, Javier Ibarretxe | Kamera: Jon D. Dominguez | Schnitt: Javier Díaz Vega | Musik: Fernando Velázquez | Schauspiel: Nacho Vigalondo, Marta Belenguer, Antonio Tato, Borja Cobeaga, Javier Reguilón
Eine Frau betritt wie jeden Morgen ihr Stammcafé, doch heute ist alles anders als sonst. Ein in schwarzweiß gehaltenes Kaffeehaus-Musical, fröhlich und traurig zugleich.

 

Mit Haut und Haar

Österreich 2008, 3 min, Sprache: kein Dialog
Regie: Manfred Rainer
Ganz nah gleitet die Kamera über eine Körperoberfläche, an Poren und Bartstoppeln entlang, durch Hautfalten und Brusthaare. Und wenn sich immer wieder Muster bilden, erzeugt Manfred Rainer damit nicht nur Amüsement, sondern auch ein leichtes Unbehagen.

 

Celluloidiva

Deutschland 2008, 12 min, Sprache: englisch u.a., Untertitel: englisch
Regie, Drehbuch, Produktion, Schnitt: Harald Schleicher | Musik: Richard Kristen
Déjà-Vus für Cineasten: Nach seinem Kurzfilm A Man's Got to Do What a Man's Got to Do widmet sich Harald Schleicher diesmal den weiblichen Stars der Filmgeschichte und zeigt Leinwanddiven in allen Gefühlslagen.

 

No corras tanto (Take It Easy)

Spanien 2008, 5 min, Sprache: spanisch, Untertitel: englisch
Regie, Drehbuch, Produktion, Kamera, Schnitt: César Díaz Meléndez | Musik: El Combolinga
Allein aus Sandkörnern schafft dieses Musikvideo ein wunderbar verträumtes Lebensgefühl. Genau richtig, um auf einer Luftmatratze zu liegen und vom nächsten Spanien-Urlaub zu träumen.

 

4

Frankreich 2008, 17 min, Sprache: englisch
Regie, Drehbuch, Schnitt: Edouard Salier | Produktion: Nicolas Schmerkin | Kamera: Antoine Gallais Billaud, André Chemetoff | Musik: Doctor L | Schauspiel: Thomas Winter, Sarah Hilker, Vi Sapyyapi
Eintauchen in bildgewaltige Fantasiewelten, die sich permanent verändern. Grell, düster, dröhnend, flüsternd, minimalistisch, überladen. Nur vier Buchstaben halten das Ganze zusammen.

 

Noteboek (Notebook)

Niederlande 2008, 5 min, Sprache: kein Dialog
Regie, Drehbuch, Produktion, Kamera, Schnitt, Musik, Schauspiel: Evelien Lohbeck
Der Film führt zurück in die Zeit, als mit „Notebook“ noch ein Notizbuch zum Zeichnen und Kritzeln gemeint war. Durch verspielte Animation verwandelt sich der Zeichenblock in ein multimediales Wunderwerkzeug.

 

Muto

Italien 2008, 7 min, Sprache: kein Dialog
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt: Blu | Produktion: Mercurio Cinematografico Milano | Musik: Andrea Martignoni
Ein Grafitto wird durch die Kamera zum Leben erweckt, wandert über Mauern und Häuserfassaden und durchwandelt dabei die seltsamsten Metamorphosen, bis es sich wieder verflüchtigt. Faszinierendes Werk des italienischen Künstlers Blu.

 

Der Conny ihr Pony

Deutschland 2008, 5 min, Sprache: deutsch
Regie: Robert Pohle, Martin Hentze | Text: Gabriel Vetter
Ein Collagenfilm, der einen Vortrag des Schweizer Slam-Poeten Gabriel Vetter skurril in Szene setzt. Die elfjährige Conny bekommt ihr viel zu großes Pony nicht in den Linienbus. Die Suche nach Schuldigen führt schließlich fast zum Untergang der Schweiz.

 

Die winkende Frau

Deutschland 1996, 1 min, Sprache: deutsch
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt: Stefan Möckel | Produktion: Stefan Möckel, Menekse Möckel
Als krönender Abschluss des Liegekinos ein Film des deutschen Super8-Liebhabers Stephan Möckel. Der Titel hält, was er verspricht.