6.6. - 10.6.2012

Animation - Internationaler Wettbewerb

Termin: Donnerstag, 17. Mai 2007, 21 Uhr [Tagesüberblick Donnerstag]
im Rahmen der Animationsnacht
Ort: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

 

Filmprogramm

Der Gemüsegarten des Animationsfilms, naturbelassen, hochgezüchtet, mit dampfendem Dünger genährt oder genmanipuliert. Abwechslung und viel vitaminreiche Kost stehen auf der Speisekarte dieses Blocks: Computeranimationen treffen auf Handarbeit, Minimalismus auf strotzende Üppigkeit. Elf neue Animationsfilme aus sechs Ländern.
Dauer: 50 min

 

Ce que je suis (Was ich bin)

F 2006, 4 min, franz. OF
Regie: Joris Clerté | Drehbuch: Joris Clerté | Musik: Holden

Wenn ein Mädchen von einer Klippe fällt und trotzdem auf einer Wolke landet, dann ist das Ce que je suis – ein leichtfüßig animiertes Musikvideo über den Sinn und Unsinn des Wetters und des Lebens. Österreich-Premiere

 

Der berechnete Ton

A 2006, 6 min
Regie: Marlies Pöschl

„Er holt zunächst die Grußerlaubnis von Fräulein A ein und setzt sich dann neben sie auf die Bank.“ Kennen lernen und Beziehungen folgen eben doch einer höheren Logik. Assoziativ werden Benimmregeln auf dem Rechenschieber vorgeführt. In Kooperation mit shorts on screen.

 

Guy’s Guide To Zombies

UK 2006, 3 min, engl. OF
Regie: Daniel Austin | Drehbuch: Daniel Austin | Kamera: Matthew Austin 

Zombies. Torkelnde Geißel der modernen Welt? Oder nur ein wenig falsch verstanden? Im Zweifel sich einfach diesen Film reinziehen, die ultimative A-bis-Z-Anleitung zum Leben mit den somnambulen Untoten. Friedliche Koexistenz ist nur ein Händeschütteln entfernt.

 

Minimals (Playing, Loving, Watching, Snowing)

A 2005,  5 min, ohne Dialog
Regie: Leopold Maurer 

Aphorismen als Film, schwerelose Ideensplitter, die spielend, liebend, zusehend undschneefällig vorangetrieben werden, mit der Prozesse begleitenden ing-Endung als Fußnote zur vorhersehbare Prozesse konterkarierenden Überraschung, die zum erlösenden Lachen reizt.

 

weiss

D 2007, 5 min, ohne Dialog
Regie: Florian Grolig | Drehbuch: Florian Grolig | Kamera: Florian Grolig 

War da ein Schatten an der Wand? Orientierung im endlosen weißen Raum. Perspektiven tauchen auf und verschwinden wieder. Faszinierend minimalistische 3-D-Computeranimation über das Ausbrechen von schwarz aus weiß.

 

Night. Inside.

NL/A 2006, 3 Min, ohne Dialog
Regie: Michaela Mandel | Drehbuch: Michaela Mandel | Kamera: Michaela Mandel | Musik: Yuki & Noiseband 

Körper in Fragmenten, schwer atmend. Dieser Film ist eines der Resultate einer längerfristigen Auseinandersetzung mit dem Thema „Das Unheimliche, das Monströse und das Weibliche – Geschlechterpositionen im Genre des Horrorfilms“.

 

Sprößling

D 2006, 8 min, ohne Dialog
Regie: Anne Breymann | Drehbuch: Anne Breymann | Kamera: Fabian Koppenhöfer | Musik: Roman Beilharz
 

Rosemary’s Baby im Hinterhof des Little Shop of Horrors - oder Mutterglück ist ein zartes Pflänzchen. Sprößling erzählt die Geschichte einer Frau, die sich ihr Wunschkind in einem Blumentopf heranzieht. Doch das scheinbar perfekte Glück hat unerwartete Nebenwirkungen.

 

Gugug

A 2006, 6 min
Regie: Sabine Groschup 

Wo genau kommen die Kinder her? Aus dem Fluss, lautete die Antwort, die Sabine Groschups Großmutter bekam. Diese und viele andere Geschichten vom Leben auf dem Land erzählt Gugug, überbordend illustriert und kontrastiert von animierter Malerei auf 35 mm.

 

Home My Sweet Home

A 2007, 1 min, ohne Dialog
Regie: Haruko Maeda | Drehbuch: Haruko Maeda | Musik: Bernd Oppl 

Träume zwischen Japan und Österreich. Ein Leben zwischen den Welten in fantasievollen und fantastischen Bildern. Wien-Premiere

 

La Lupe i en Bruno (Lupe & Bruno)

E 2005, 5 min, ohne Dialog
Regie: Marc Riba, Anna Solanas | Drehbuch: Marc Riba, Anna Solanas | Kamera: Anna Molins | Musik: Emilio Solla 

Mädchen trifft Jungen. Junge will nicht getroffen werden. Lupe weiß, was sie will, Bruno weiß, was er nicht will. Wird es jemals ein Happy End geben? Liebevoll animierte Haltestellen-Romanze.

 

Apple On a Tree

D 2005, 4 min, engl. OF
Regie: Astrid Rieger, Zeljko Vidovic | Drehbuch: Astrid Rieger, Zeljko Vidovic | Kamera: Mark Liedtke | Musik: Phoenix the devourer | mit: Phoenix the devourer, Pierre van Kerckvoorde, Achim Schauffele, Claire Walka u.a.

„All I wanna be, is an apple on a tree“ – musikalische Lebensphilosophie im Apfelbäumchen. Äußerst aufwändige Anne-Geddes-Optik, einfach zum Mitsingen. Wien-Premiere